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Nahe an Gott - Nahe an den Menschen

20. Jugendfestival der Jugendkirche crossport to heaven

Ein Neustart war gefragt. Das 20. Jugendfestival auf dem Hunsrück war weit mehr und weitaus anders als eine Wiederholung. Den Jugendlichen bot sich ein ganzes Wochenende lang ein umfangreiches Programm. Gute und langjährige Erfahrungen spielten dabei ebenso eine Rolle, wie neue Menschen und Angebote.

Noch vor seiner offiziellen Einführung leitete der neue Jugendpfarrer der Fachstelle Koblenz, Dominic Lück, recht spontan den Jugendgottesdienst mit der Band Changes. Für ihn war der Einsatz auf dem Hunsrück eine Premiere. Die gestaltete er zur Zufriedenheit der Besucher des Jugendgottesdienstes nicht nur mit ein wenig Humor: „ Ich sehe so aus als ob ich mich drinnen eingekleidet hätte, aber das ist meine Dienstkleidung.“ Ein Geschenk hatte er nicht mit, „dafür bringe ich mich mit und lade alle ins x-ground, zu uns in die Jugendkirche in Koblenz ein. Daneben haben wir eine gute Pizzeria und es gibt für jeden der kommt so viel so lange esP izza gibt.“

Einige Jugendlichen hatten am Vormittag mit Daria Thoi erarbeitet, wer aus ihrer Sicht Jesus ist und stellten die im Jugendgottesdienst vor. (weiterlesen)

Singen - Orgelspielen - Chorleiten

kirchenmusikalische Ausbildung 2021

Das sind die drei Säulen der Ausbildung in der Kirchenmusikschule im Bistum Trier. Menschen aller Altersgruppen mit unterschiedlichen Zielen und Voraussetzungen haben die Möglichkeit, ihr Talent in einem der Ausbildungsgänge fördern zu lassen. Trotz der Corona-Pandemie wird die Bischöfliche Kirchenmusikschule ihr Angebot so weit als möglich aufrechterhalten. So starten auch im Herbst 2021 alle Ausbildungen in einen neuen Jahrgang.

Zum Angebot gehört kostengünstiger, ortsnaher Unterricht durch qualifizierte Lehrkräfte. Besonders attraktiv ist die individuelle Förderung in einem breiten musikalischen Spektrum für Menschen aller Altersgruppen sowie die Möglichkeit als berufsbegleitende Ausbildung. Der Unterricht wird von erfahrenen Regionalkantoren und Dekanatskantoren sowie Gesangslehrern erteilt. Die Ausbildungsgänge dauern in der Regel zwischen zwei und drei Jahre und werden mit einer Prüfung abgeschlossen.

Die Bischöfliche Kirchenmusikschule will sicherstellen, dass auch in Zukunft Kirchenmusiker:innen ausgebildet werden, um unsere Gottesdienste musikalisch zu gestalten! Wer das Orgelspiel erlernen möchte, wer Chorleiterin oder Chorleiter werden möchte oder wer sich ehrenamtlich als Kantorin oder Kantor im Gottesdienst engagieren möchte, erhält nähere Informationen bei Regionalkantor:

Lukas Stollhof (Oberwesel) über lukas.stollhof(at)web.de oder unter 0176-23457024.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Anmeldeschluss bis zum 1. Oktober 2021 verlängert.Interessenten können sich aber gerne noch nach dem 1.10.2021 melden!

Informationen sowie Anmeldeformulare sind auch direkt bei der

Bischöflichen Kirchenmusikschule Trier
Mustorstraße 2
54290 Trier,
Tel.: 0651-7105-508

kirchenmusik(at)bgv-trier.de erhältlich.

Die Heilige Hildegard von Bingen

Am Tag der heiligen Hildegard (17. September) sind Bruder Johannes und ich mit einer Pilgergruppe in Burgund. Und deshalb schreibe ich einige Zeilen über diese Heilige in unserem Pfarrbrief. Hildegard war eine bemerkenswerte Frau. Sie ist allein deshalb bemerkenswert, weil sie sich in der damaligen Zeit Gehör verschafft hat und auch ihre Zeit entscheidend mitgeprägt hat.

Es war eine Zeit, in der Kaiser und Papst um Macht und Einfluss stritten. Es war eine Zeit, in der viele Menschen in Kreuzzüge zogen. Es war eine Zeit, in der es auch innerhalb der damaligen abendländischen Kirche viele Streitereien gab. Es war eine Zeit, in der die heilige Hildegard vielen Menschen Weisung und Orientierung gab. Es war eine Zeit, in der Hildegard große Teile des Wissens der damaligen Zeit in sich vereinen konnte und ihre Neugier und Urteilsgabe neue Erkenntnisse hervorbrachte.

Und damit bin ich bereits bei einem wichtigen Punkt, den die heilige Hildegard derzeit so beliebt macht. Denn Hildegard war jemand, der es verstand ganzheitlich zu leben. Wir kennen viele Spezialisten, die in ihrem Fachgebiet Großes leisten. Aber ihre Fachgebiete beschreiben oft nur einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit. Und unser eigenes Leben kennt inzwischen so viele Teilbereiche, dass wir oft das wirklich Wichtige, das Ganze, gar nicht mehr im Blick haben können und uns in unwichtigen Dingen verlieren.

Hildegard jedoch hatte Alles irgendwie im Blick. Und sie hatte einen Ausgangspunkt, von dem aus sie das Leben deutete: von Gott her. Hildegard meint: Was in Gott seinen Ausgang nimmt, das ist gut. Und mit diesem Vertrauen schaute Hildegard auf die Welt und auf die Menschen. Und sie verstand dann auch die verschiedenen Kräfte zu beschreiben, die sie in sich selbst und in den anderen Menschen wahrnahm. In einer Predigt zur heiligen Hildegard heißt es: „Alles, was ist, darf sein; nichts muss geleugnet oder verdrängt werden, weil alles zu Gott führen kann, wenn ich bereit bin, wenn ich bereit bin, mich durch die Sehnsucht meines Leibes, meiner Seele, meines Geistes zu Gott führen zu lassen.“ (Elisabeth Schmitter).

Hildegard ist die erste Vertreterin der deutschen Mystik des Mittelalters, eine große Universalgelehrte auf den Gebieten Religion, Medizin, Musik, Ethik, Kosmologie. Durch ihre Denkansätze setzte sie neue Impulse. Und mit Erlaubnis des Papstes konnte sie ihre Visionen veröffentlichen. Ihre theologischen Werke bringen Glaubenslehre, Weltbild und Menschenbild mit dem Gottesbild zusammen. Als erste Nonne predigte sie öffentlich.

Hildegard setzte sich selbstbewusst in der von Männern dominierten Kirche durch, wie ihre Korrespondenz mit klerikalen Würdenträgern zeigt. Hildegard starb am 17. September 1179. Ihre natur- und heilkundlichen Schriften inspirieren bis heute zahlreiche Menschen in ihrer Lebensführung. Eine Anerkennung der einzigartigen Bedeutung Hildegards war es, als Papst Benedikt XVI. ihre Verehrung 2012 auf die Gesamtkirche ausdehnte und sie zur Kirchenlehrerin erklärte.

Gesegnete Tage wünscht

Pfarrer Thomas Schneider

Ende oder Neuanfang?

In zwei der drei Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen werden Gremien neu gewählt

Rheinböllen: Im Bistum Trier werden am 6. und 7. November 2021 die pastoralen Gremien neu gewählt. Das ist ein weiterer Schritt auf dem Weg in neue Strukturen: In den kommenden vier Jahren sollen sich die Pfarreien auf der Ebene der heutigen Pfarreiengemeinschaften oder darüber hinaus zu neuen Pfarreien zusammenschließen. So werden in zwei der drei Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen neue Gremien gewählt.  Dabei werden unterschiedliche Wahlmodelle angewendet. In der Pfarrei Schnorbach wird keine Wahl zum Kirchengemeinderat stattfinden. (weiterlesen)