Nahe an Gott - Nahe an den Menschen

Bundesfreiwilligendienst gestartet

Rheinböllen – Seinen Bundesfreiwilligendienst gestartet hat Patrick Pira aus Rheinböllen. Neben seiner Haupteinsatzstelle in der Fachstelle Jugend in Bad Kreuznach unterstützt er auch die Jugendarbeit in der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen. (weiterlesen)

Waldkapelle als Ort des Trostes und der Hoffnung

In normalen Zeiten nehmen hunderte von Gläubigen an den traditionellen Lichterprozessionen in den Monaten Mai bis Oktober zur Waldkapelle Kisselbach teil. Da aber die Abstandsregelungen bei Prozessionen schwer eingehalten werden können, können diese besonderen Wallfahrten zum Marienheiligtum zurzeit nicht stattfinden. Jedoch sind Gottesdienste im Freien möglich. Am 01. Mai konnte die diesjährige „Wallfahrtssaison“ eröffnet werden. Weitere Gottesdienste sind am 13. Mai und 13. Juni jeweils um 18.00 Uhr geplant. Eine Andacht wird gestaltet am 11. Mai um 15.00 Uhr. Die Tage vor Christi Himmelfahrt sind in der katholischen Tradition Bitttage. (weiterlesen)

Rayerschieder Kirche feiert Jubiläum

Vor 125 Jahren wurde der Grundstein für den Bau gelegt

Denkt man an schöne Kirchen im Hunsrück, so fällt vielen zunächst der altehrwürdige Hunsrückdom in Ravengiersburg, die Nunkirche in Sargenroth, die Stephanskirche in Simmern oder St. Michael in Kirchberg ein. Kaum jemand vermutet in dem kleinen Hunsrückdorf Rayerschied mit knapp 100 Einwohner einer der schönsten Gotteshäuser in der Region. Vor 125 Jahren wurde der Grundstein gelegt, am 16. Mai am Gedenktag des Heiligen Johannes von Nepomuk, die Rayerschieder Kirche trägt seinen Namen, wird dieses Jubiläum im kleinen Rahmen gefeiert. (weiterlesen)

Liebe Schwestern und Brüder!

Im Pfingstevangelium steht Jesus plötzlich in der Mitte seiner Jünger. Da heißt es im 20. Kapitel des Johannesevangeliums:

19 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!

20 Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.

21 Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

22 Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!

Der Evangelist Johannes schildert nicht, wie Jesus durch die verschlossene Tür kommt. Er ist einfach da. Keine Barriere kann ihn hindern, bei denen zu sein, die ihn mehr brauchen denn je.

Und Jesus zeigt sich ihnen als der, der er immer war: als einer, der Frieden mit sich bringt, Shalom, umfassendes Heil- und Ganzsein. Mit diesem Geist des Friedens, der Hoffnung und der Heilung haucht Jesus seine Jünger an.

Noch viele Male macht Jesus dies: er belebt und beatmet sie mit seinem Geist.

Es braucht Zeit, es braucht Überzeugungskraft. Erst langsam entsteht in den Jüngern das Wissen und die Kraft für wen sie gehen sollen.

Der letzte Funke springt über am Pfingsttag, so erzählt uns die Apostelge-schichte. Da wird erzählt von Feuer und Geist, von Klarheit und Lebendigkeit, vom Sturmwind und einer frohen Botschaft, die alle Völker miteinander verbinden kann. Der Nebel der Angst und der Unsicherheit ist verflogen; er hat sich gelichtet.

Die Jünger wissen, was zu tun ist! Sie verkünden Jesus Christus als den Auferstandenen. Sie haben keine Menschenfurcht mehr. Und sie gehen zu den Menschen am Rande und stehen ihnen bei. Sie verbreiten etwas von dem Heiligen Geist, der auch sie erfüllt hat. Dieser Weg der Nachfolge ist es, der die Jünger neu eint und der die Urkirche begründet.

Seitdem hat die Kirche einen langen Weg zurückgelegt. Vieles hat sich geändert. Strukturen und Ämter haben sich ausgebildet. Leider ist oft vom Geist des Anfangs, vom Geist des Mutes und von der Begeisterung in der Kirche wenig zu spüren.

Aber auch für unser ganz persönliches Leben können wir fragen:

Wo brauchen wir den Geist Gottes gerade ganz besonders?

Wo sind Herz und Türen verschlossen, wo sind wir erstarrt, verkrampft, ent-täuscht, ohne Ziel?

Möge das Pfingstfest unsere Herzen für den Geist Gottes weit auftun.

Gesegnete Tage

Thomas Schneider

Katholiken im Bistum Trier wählen neue Räte

Bischof Stephan Ackermann legt den Wahltermin auf 6. und 7. November 2021 fest.

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