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Nahe an Gott - Nahe an den Menschen

„Verpflichtung aus Solidarität und Nächstenliebe"

Ständiger Rat der Deutschen Bischofskonferenz ruft zum Impfen auf

Würzburg/Trier - Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz, der am 22. November 2021 in Würzburg zusammengekommen ist, erklärt angesichts der vierten Welle der Corona-Pandemie:

„In diesen Tagen erleben wir in nahezu unaufhaltsamer Dramatik das Fortschreiten der vierten Welle der Corona-Pandemie. Die Inzidenzzahlen, Neuinfektionen und Todesfälle erreichen erschreckende Ausmaße.

Mit Nachdruck rufen wir die Katholikinnen und Katholiken und alle Menschen unseres Landes dazu auf, sich impfen zu lassen, soweit dies möglich ist. Impfen ist in dieser Pandemie eine Verpflichtung aus Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe. Aus ethischer Sicht ist es eine moralische Pflicht. Wir müssen uns und andere schützen. Die Impfung ist dazu das wirksamste Mittel. Gleichzeitig appellieren wir an alle, die nötigen Hygienemaßnahmen einzuhalten. Wir alle wünschen uns die Freiheiten im alltäglichen Leben wie in den Zeiten vor Corona zurück. Dazu müssen wir uns aber gemeinsam – und zwar jede und jeder in diesem Land – einsetzen. Denn wir sehen: Durch die Impfung werden Leben gerettet und weniger schwere Krankheitsverläufe erreicht.

Wir machen uns den Appell von Papst Franziskus zu eigen, der am Weltgesundheitstag betont hat: ‚Wir alle sind aufgerufen, die Pandemie zu bekämpfen. In diesem Kampf stellen die Impfstoffe ein wesentliches Instrument dar. Dank Gott und der Arbeit vieler haben wir jetzt Impfstoffe, um uns vor Covid-19 zu schützen.‘ Wir fügen hinzu: Nutzen wir diese Chance! Bitte lassen Sie sich impfen!“

Ergebnisse

Wahlen zu den Räten

Hier finden Sie die Ergebnisse der stattgefundenen Wahlen

Pfarrgemeinderat Pfarrei Rheinböllen

Direktwahl Pfarreienrat Pfarrei Rayerschied

 

Wir gratulieren den Gewählten zu Ihrer Wahl und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im Zugehen auf die Fusion und den Pastoralen Raum. Wir danken allen Kandidatinnen und Kandidaten.

Erste Gespräche zur Pfarreifusion der Pfarreiengemeinschaften Simmern und Rheinböllen geführt

Aus Sechs soll Eins werden

Rheinböllen   Bis spätestens zum 01.01.2026 sollen die bisher 863 Pfarreien im Bistum Trier vorzugsweise in den bestehenden 172 Pfarreiengemeinschaften zu Pfarreien fusionieren. Doch sind diese Pfarreiengemeinschaften nicht gleich groß, in einigen von Ihnen arbeiten über 10 Pfarreien zusammen. Die bisherigen Pfarreiengemeinschaften Simmern (Pfarreien Simmern, Ravengiersburg und Biebern) und Rheinböllen (Pfarreien Rheinböllen, Rayerschied und Schnorbach) gehören jedoch zu den kleinsten im Bistum. Grund für die Verantwortlichen aus Simmern und Rheinböllen zu überprüfen ob es nicht besser wäre, direkt einen Zusammenschluss beider Pfarreiengemeinschaften anzugehen, um damit für die Zukunft besser aufgestellt zu sein. (weiterlesen)

„Ich möchte eine Messe bestellen.“

Diese Bitte äußern manchmal die Menschen im Pfarrbüro. Aber was bedeutet das eigentlich?

Es ist in der Kirche Brauch, eine Messe mit einem besonderen Gebetsanliegen zu verbinden und dafür eine Spende an die Gemeinde bzw. die Notleidenden zu geben. So hat sich auch der Brauch entwickelt, Messen für Verstorbene zu halten. Die Messe ist ein einzigartiger Moment, den Verstorbenen zu gedenken und für sie zu beten, da wir hier jedes Mal den Tod und die Auferstehung Jesu feiern und vergegenwärtigen und somit unsere Verstorbenen durch Christi Tod und Auferstehung Anteil am ewigen Leben haben.
So wird auch das gläubige Vertrauen zum Ausdruck gebracht, dass Gott unseren Verstorbenen über den Tod hinaus das wahre Leben schenkt. Die Gemeinde betet in einem Anliegen; eventuell für einen verstorbenen Menschen. Aber auch die Bitte um Frieden in der Welt oder in der eigenen Familie, die Sorge um die Kinder oder der Dank für ihre Liebe, jeder kann seine Anliegen der Gemeinde mitteilen und sie bitten, mit ihm zu beten.

In unserem Bistum ist das sogenannte „Mess-Stipendium“ (Geldbeitrag) auf 5,- Euro pro „Mess-Intention“ (Gebetsanliegen) festgelegt. Natürlich kann man auch mehr geben nach eigenem Ermessen. Für jedes Anliegen muss auch wirklich eine Messe gefeiert werden. Dies schreibt das Kirchenrecht vor und verpflichtet zur Buchführung und Überprüfung durch den Bischof.

Wenn also vor Ort mehrere Intentionen zusammengefasst werden, so darf davon nur ein Stipendium in der Pfarrkasse behalten werden, die restlichen sind in die Diaspora oder die Mission weiterzugeben. Das bedeutet aber auch andererseits: wenn keine Mess-Intention im Pfarrbrief steht, dann geht der Kirchengemeinde auch Geld verloren. Das muss nicht sein. Steht also keine Mess-Intention im Pfarrbrief, dann kann auch noch vor der Messfeier in der Sakristei oder beim Pfarrer vorgesprochen werden. Ihr Anliegen findet dann in der Messfeier Erwähnung.

Die aktuelle Gottesdienstordnung hat leider viele Leerstellen - Mitfeiernde können also gerne vorher in die Sakristei kommen oder auch vorher im Pfarrbüro anrufen.

Kommen Sie gut durch die jetzt anstehende dunklere Jahreszeit!

Ihr Pfarrer Thomas Schneider

Familiengottesdienste im Advent

Liebe Familien,

Bald beginnt die Adventszeit.

An den Adventstagen wollen wir die besinnliche Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten gestalten. Dazu laden wir zu Adventsgottesdiensten mit Liedern und Geschichten für Familien ein.

 

Wann: Am 1,3 und 4. Advent um 10.30 Uhr in der katholischen Kirche Rayerschied.

Am 2. Advent findet um 16.00 Uhr die Nikolausandacht in der katholischen Kirche in Rheinböllen statt.

Anmeldung vor Ort oder im Pfarrbüro 06764/30 20 80.

Die Gottesdienste finden unter 3 G Regelungen statt, d.h. es hat nur Zugang wer Geimpft, Genessen oder Getestet ist. Unter 12-jährige Kinder zählen als Geimpfte Personen mit. Während des Gottesdienstes ist ein medizinischer Mundschutz zu tragen!

 

Alle Lichter, die wir anzünden, zeugen von den Licht, das da erschienen ist in der Dunkelheit. (Friedrich von Bodelschwingh)

Rorate-Messen im Advent

Termine für unsere Pfarreiengemeinschaft:

  • 30.11.2021: 18.30h Messfeier in Kisselbach
  • 06.12.2021: 18.30h Messfeier in Rheinböllen
  • 07.12.2021: 18.30h Messfeier in Argenthal
  • 09.12.2021: 18.30h Messfeier in Liebshausen
  • 14.12.2021: 18.30h Messfeier in Rayerschied

Den Ursprung haben Roratemessen in Votivmessen, als Danksagung und zu Ehren Marias, die im Advent als Mutter des Herrn eine besondere Rolle einnimmt. Der Name der Roratemesse leitet sich vom Eingangsvers der Votivmesse der Gottesmutter ab, der mit den Worten des Propheten Jesaja „Rorate, caeli, desuper, et nubes pluant iustum“ beginnt. „Tauet Himmel, von oben! Ihr Wolken es regnet den Gerechten“, so beginnt auch das be-kannte Kirchenlied „Tauet, Himmel der Gerechten“, indem sich der Vers findet.

Roratemessen werden im Advent bis zum 16. Dezember gefeiert. Früher brachen die Menschen im ländlichen Raum, in der Dunkelheit der Nacht mit Lichtern von ihren Höfen auf. Wir feiern Roratemessen am Abend. Leider können wir aufgrund der derzeitigen Bestimmungen nicht im Anschluß gemütlich zusammensitzen. Denn Roratemessen sind eine Hilfe den geistlichen Charakter des Advents wiederzuentdecken, und die Gemeinschaft zu erfahren, die mit dem Miteinander-Mahlhalten der Christen von Anfang an verbunden war.