Nahe an Gott - Nahe an den Menschen

„Sondierungsphase“gestartet

In unserem Bistum stehen die nächsten Schritte der Synodenumsetzung an.

Bischof Stephan Ackermann lädt die Gremien und die Verantwortlichen in Dekanaten, Pfarreiengemeinschaften und Pfarreien zu einer so genannten Sondierungsphase ein. Diese Phase ist Teil der Veränderung und Neuorientierung in unserem Bistum, die durch die Synode angestoßen sind.

In den kommenden vier Jahren sollen sich die jetzigen Pfarreien zu neuen Pfarreien zusammenschließen. Dabei sind Fusionen auf der Ebene der jetzigen Pfarreiengemeinschaften angestrebt, allerdings sind andere Zusammenschlüsse nicht ausgeschlossen.

(hier weiterlesen)

Bildergalerie Karfreitag 2021 mit Bruder Johannes

Trotz widriger Umstände konnte auch in diesem Jahr wieder eine Kreuzwegwanderung mit Fackeln mit Bruder Johannes und seinem Team stattfinden. Eine Bildergalerie finden Sie hier

Emmaus und Frühling

Die Erzählung mit den Emmausjüngern ist die wohl schönste Ostergeschichte, die es gibt. Ihre wichtigste Botschaft lautet: Jesus geht mit uns. Er geht mit uns auf unseren Wegen. Und er geht mit uns nach der Auferstehung. Dort, in der Geschichte, bleibt er zunächst der unbekannte Begleiter der beiden enttäuschten Jünger. Diese hatten ihre Hoffnung auf Jesus gesetzt, doch dieser Jesus wurde am Kreuz schändlich hingerichtet. Ihre Hoffnung war dort am Kreuz gestorben.

Es entstand ein Gespräch zwischen den Jüngern und dem Begleiter. Und es gelingt Jesus die Erfahrungen der beiden Jünger in ein anderes Licht zu stellen.

Das ist auch eine wichtige Ostererfahrung: Das Leben immer wieder in ein anderes Licht, in das Osterlicht zu stellen. Natürlich gibt es in jedem Leben Enttäuschungen und Niederlagen. Es gibt tiefe Zeiten, wo das Leben nicht schmeckt. Dann geht es uns Menschen wie den Jüngern aus Emmaus.

Dann möchten wir gerne vor uns selbst davonlaufen. Doch auch dann sind wir nicht allein. Zumindest dann, wenn wir das Gespräch suchen, wird er uns begleiten und uns vielleicht über viele Umwege auch den Sinn unseres Lebensweges erschließen.

Im Evangelium heißt es: „Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen“ (Lk 24,26). Diese Aussage ist wichtig für das Verständnis des Lebens und Sterbens Jesu. Und diese Aussage lässt auch uns spüren, dass Enttäuschungen auch für uns dazugehören. Diese Erfahrungen gehören zu unserem Leben. Aber durch diese Erfahrungen und durch das Zerbrechen unserer Bilder der Wirklichkeit, die wir uns selbst gezimmert haben, kann Neues entstehen. Denn wir können offen werden für Gott und seine Wirklichkeit. Und einer Spur seiner Wirklichkeit erleben wir durch das Aufblühen der Natur. Das Aufblühen ist wie eine Verheißung. Auch wir können mit Gott aufblühen. Irgendwann kommen die Jünger und Jesus in Emmaus an. Sie halten Mahl miteinander. Genauer: Er bricht ihnen das Brot. Er verschenkt sich selbst. Ja, das Mahl wird zum Zeichen seiner Gegenwart. Ja, Emmaus passiert immer wieder.

Die Jünger bitten darum, dass Jesus bleibt. ‚Bleib doch, es wird Abend. Es wird dunkel‘. Bleib doch! - das bedeutet: Lass uns deine Gegenwart weiter spüren. Auch im Dunkel, auch am Abend in der Nacht, sei Du bei uns. Damit alles Dunkle, alle Nacht von deinem Licht erhellt wird; damit dein Licht auch unsere Dunkelheit erhellt; damit alles Licht und Leben wird; damit der Tag kein Ende findet. Auf jeden Fall spüren später die Emmausjünger, dass er tatsächlich bei ihnen bleibt. Sie sind erfüllt von Zuversicht und Sehnsucht.

Der Weg geht weiter. Der Weg geht weiter und er begleitet uns. Die aufblühende Natur kann uns zum Ostergleichnis werden. Und wenn wir ihm Platz geben in unserem Leben - auch in den Tiefpunkten - kann er doch Wandlung herbeiführen. Auferstehung ist möglich!

Gesegnete Ostertage – auch im Namen des ganzen Teams!

Thomas Schneider

Osterpost für Erwachsene und Senioren

 

Die Frohe Botschaft wollen wir mit Ihnen teilen und weitergeben, in einer Rolle gefüllt mit Osterbotschaften, zusammengestellt von Gemeindemitgliedern der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen.

Es sind hoffnungsvolle Texte und Gedichten, die aufatmen lassen und Vertrauen schenken, die an Senioren über 75 Jahre in der Pfarreiengemeinschaft verteilt werden.

Sie finden weitere Exemplare in den Kirchen und erhalten sie auf Anfrage im Pfarrbüro. Nehmen sie sich gerne etwas Zeit, eine Ruhepause um mit leeren Händen und diesen Texten vor Gott zu kommen, um sich von seinem guten Geist, seinen guten Worten und der Osterfreude beschenken und füllen zu lassen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein Frohes Osterfest

Das Gemeindeteam der Osterpostaktion

(Lesen der Osterpost diese anklicken)

 

Weltgebetstag in Rheinböllen

In diesem Jahr war alles anders und doch gingen weder Vanuatu noch der Weltgebetstag unter. Zu danken war das dem großen Engagement von vielen Frauen in den Gemeinden und Frauenhilfen. Bei einem digitalen Vorbereitungstreffen Ende Januar und im Februar haben katholische und evangelische Frauen aus Rheinböllen, den Weltgebetstag vorbereitet um in unserer Gemeinde den Weltgebetstag erlebbar zu machen...

(zum Bericht Bild oder Überschrift anklicken)

Tiefgang

Nur wer aufbricht, wird Neuanfang erfahren.

Nur wer die Wüste durchquert,

wird das verheißene Land erreichen.

Nur wer durch das Dunkel wandert,

wird das Licht entdecken.

Nur wer in Not geraten,

wird dem Heil begegnen.

Nur wer in Schuld verstrickt,

weiß um die Gnade.

Nur wer das Sterben zulässt,

wird auferstehen.

Leben mit Tiefgang schrittweise

Gewähren lassen.

Nicht aufhören anzufangen. 

  

  Benedikt Werner Traut