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Nahe an Gott - Nahe an den Menschen

Johannis-Sommer-Abend als Benefizveranstaltung für die Ukraine

Endlich wieder Gemeinschaft erfahren

Rheinböllen   In über zwei Jahren Corona-Pandemie konnten viele Feste mit einem gemütlichen Beisammensein nicht gefeiert werden, dabei sind gerade solche Veranstaltungen besonders wichtig, damit sich Gemeinde begegnen kann und das Gemeinschaftsgefühl erhalten bleibt. Grund für die Verantwortlichen der Pfarrei Rheinböllen ein Fest zu planen und so feierte die katholische Gemeinde einen Johannis-Sommer-Abend im Pfarrgarten.  weiterlesen

Kirmes und Fronleichnam gefeiert

Rheinböllen    Traditionell feiern die Rheinböllner ihre Kirmes am Sonntag nach Fronleichnam. Und normalerweise ist auch eine Prozession ein wichtiger Bestandteil der Feierlichkeiten der Rheinböllner "Kerb". Momentan ist es aber schwierig eine Fronleichnamsprozession zu planen, da sich die Schutzbestimmungen unter Corona fortlaufend ändern, was die Vorbereitung sehr schwierig macht. Trotzdem gestalteten die Verantwortlichen vor Ort einen Gottesdienst auf dem Kirchvorplatz und haben auch in diesem Jahr einen wunderschön Fronleichnamsteppich gestaltet. Schon sehr früh am Morgen war das Team um unsere Küsterin Heike Feldenz auf den Beinen. 

Auf dem Teppich stand ein Zitat aus der Bibel: "Ich bin das Licht für die Welt" aus Johannes 8,12. Der Vers dürfte vor dem Hintergrund der nächtlichen Festbeleuchtung im Vorhof des Tempels beim Laubhüttenfest zu verstehen sein. Diese strahlt auf ganz Jerusalem aus. Analog dazu ist „Licht der Welt“ wohl im Sinne von „Licht für die Welt“ zu verstehen. Wir finden diese Gestaltung passt gut auch für die Rheinböllner Kirmes. Was für Jerusalem der Tempel und ihr Laubhüttenfest war, ist für die Rheinböllner ihre Kirche St. Erasmus und ihre Kerb. So finden wir die Verbindung des traditionellen Festes Fronleichnam mit dem Freiluftgottesdienst auf dem Kirchvorplatz auch sehr gelungen. 

Wir bedanken uns bei Jörg Pira für die Übermittlung der Bilder, die sie sich in der Galerie anschauen können. 

Ökumenische Wanderung an Christi Himmelfahrt

Nach Corona-Einschränkungen in den letzten Jahren war eine ökumenische Wanderung an Christi Himmelfahrt unter dem Motto „Weißt du, wo der Himmel ist?“ geplant. Ich wollte gerne dabei sein und der Antwort nachspüren.

Menschen aus der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen, der Kirchengemeinde Soonblick, den Ev. Kirchengemeinden Dichtelbach und Rheinböllen machten sich gemeinsam auf den Weg. weiterlesen

zum ersten Mal kostenfrei

Jugendfestival in der Jugendkirche

Das Jugendfestival im Sommer hat eine Tradition auf dem Hunsrück erlangt. Zum 21.ten Mal organisieren ältere Jugendliche und junggebliebene Erwachsene ein Wochenendprogramm vom 08.-10. Juli auf dem Flughafen Hahn. Natürlich ist eine Nachwuchsband als Live-Act gesetzt. In diesem Jahr spielen Lumbematz am Samstagabend. Sie liefern Rockmusik mit Violine und deutschen Texten aus Saarbrücken. Seit 2018 werden sie für ihre fetten Gitarrenbretter und rauen Gesang gefeiert. „Genauso wie die Lumbematze, die glockenläutenden, saarländischen Schrottsammler, kündigt sich die sechsköpfige Band aus Saarbrücken unüberhörbar an: Jetzt wird es laut und dreckig!“, so die Beschreibung von Backstagepro. Auf den Freitagabend freuen sich vor allem Insider: Pit&Paul, eine der eigenen Jugendbands wird den Abend musikalisch gestalten; bevor ein DJ wie auch am späten Samstagabend für abwechslungsreichen Sound sorgen wird.
 
Auch Jugendliche von der Ahr sind eingeladen, beim Jugendfestival dabei zu sein. Sie und alle anderen Jugendlichen werden mit den Shuttlen-Bussen abgeholt. Hierzu ist eine frühzeitige Anmeldung erforderlich. Auch wenn keine Teilnahmegebühr erhoben wird, muss eine verbindliche Anmeldung im Vorfeld erfolgen. Neben den Busplätzen muss auch bei der Verpflegung und für die Übernachtung in Zelten noch auf die Teilnehmerzahl reagiert werden können. Die bunte Vielfalt an Workshops, die einen Schwerpunkt des Programms am Samstag bilden, ermöglicht es jedem Jugendlichen etwas Passendes für sich zu finden.

Kostenfrei ist die Teilnahme, da die Angebote des Jugendfestivals durch das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz aus Mitteln des gemeinsamen Bund-Länder-Aktionsprogramms "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" gefördert." werden. Clemens Fey, verantwortlich für die Jugendarbeit im Dekanat Simmern-Kastellaun,  hatte im Herbst letzten Jahres einen Antrag auf Förderung gestellt. Natürlich freute sich der Jugendrat sehr als Anfang Juni die Rückmeldung kam, dass das Jugendfestival ohne Teilnehmendenbeitrag stattfinden kann.  „Wir bedanken uns bei Ihnen allen für Ihre großes Engagement im Sinne der Kinder und Jugendlichen des Landkreises! Und wir bedanken uns für Ihre kreativen Ideen, die die Kinder- und Jugendarbeit so lebendig machen. Wir sind sehr froh, die Bewilligung des Landes erhalten zu haben!“, erklärte Dagmar Petri von der Kreisjugendförderung in ihrer Mitteilung zur Bewilligung.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung: https://jugendfestival-hahn.com/

 

Buen Camino

„Die Via Ausonius, eine alte Handels- und Transportstraße verbindet seit der Römerzeit die beiden Städte Bingen und Trier. Seit Juni 2013 ist der Ausoniusweg auch mit der gelben Muschel gekennzeichnet und somit als Jakobsweg ausgewiesen. Er ist rund 120 Kilometer lang und ist für die Pilger, die über den Lahn- und den Rhein-Camino, so wie auf dem Jakobsweg von Fulda nach Frankfurt und Mainz Bingen erreichen, und dann auf diesem Weg (ab Burg Klopp über die Drususbrücke) weiterpilgern können bis nach Trier.“ So schreibt die St. Jakobusbruderschaft Trier e.V.. Die erste Etappe dieses Weges endet dann von Bingen herkommend in Rheinböllen. Und immer wieder kommt es dann auch vor, dass wildfremde Menschen ans Pfarrhaus kommen: sie wollen Informationen, sie suchen eine Übernachtungsmöglichkeit usw.

Am 25. Juli wird das Fest des hl. Apostels Jakobus (des Älteren) gefeiert. Der Weg zum Apostelgrab, den man "Camino" nennt, führt schließlich nach Santiago de Compostela. Einer Legende nach soll der Leib des Apostels Jakobus von seinen Schülern auf ein Schiff gebracht worden sein. Sie steuerten das Schiff nicht, sondern überließen sich dem Willen Gottes. So landeten sie in Galizien, im Nordwesten Spaniens. Der Leichnam wurde beerdigt und darüber hatte man eine Kirche gebaut.

Doch die Moslems eroberten später Spanien. Später, als die Christen Spanien von den Moslems zurückerobert hatten, sah ein Einsiedler ein Leuchten an diesem Ort. Schließlich fand man die Gebeine des Apostels Jakobus. Und nun baute man eine große Kirche auf dem „Sternenfeld“ (= Compostela). Und eine Wallfahrtsbewegung setzte ein.

Im Mittelalter waren die Wallfahrten nach Jerusalem, Rom und nach Santiago de Compostela zu den beliebtesten. Santiago erklärt sich aus: Sanctus Jacobus. Jakobus wurde schließlich der Patron der Pilger. Eine Heiligenfigur des Jakobus des Älteren erkennt man oft an der Pilgermuschel, einem langen Stab, einer Reisetasche und einer Kürbisflasche.  Wandern hat immer mit Wandeln zu tun. Und Pilgern meint: sich frei gehen von Bindungen und Abhängigkeiten. Ja, eigentlich ist unser ganzes Leben eine Pilgerschaft. Das Wort Pilger leitet sich her von peregrinus, der Fremde. Pilger meint also letztlich: Fremde in dieser Welt, Menschen, die auf dem Weg sind nach ihrer ewigen Heimat. 

Pilgern ist aber etwas anderes als Wandern. Der Pilger hat ein religiöses Ziel, auf das er zugeht. Und dazu macht sich der Pilger auf den Weg, ja er begibt sich auf neue Wege. Wer den Aufbruch wagt, in dessen Seele bricht etwas auf. Er wird offen für das, wonach sich seine Seele sehnt. Er erfährt, indem er immer weitergeht, etwas Wesentliches über unser Dasein: Er spürt, dass er nicht stehen bleiben kann. Leben ist Bewegung. Wer stehen bleibt, erstarrt. Wir rasten zwar auf unserem Weg. Aber dann müssen wir wieder aufbrechen. Wir gehen auf ein Ziel zu.

 In der deutschen Sprache kennt man das Wort Heimat. Die Franzosen sagen dann jedoch "Je suis chez mois": Ich bin bei mir. Das ist ein schöner Ausdruck für das, was uns auch beim Pilgern erwartet: Wir gehen auf ein Ziel zu, an dem wir ankommen möchten. Indem wir am Wallfahrtsort ankommen, kommen wir auch bei uns selbst an, kommen wir zu uns selbst.  Wer pilgert, will sich neu einfinden, bei uns selbst und bei Gott. Und beides gehört zusammen: Denn wer bei Gott ankommt, kommt auch bei sich an.  Vielleicht planen sie ja auch eine Pilgerfahrt… 

(Die Gedanken habe ich bei Anselm Grün - (einfach leben 6/2010) gefunden:)

Viele Grüße

Thomas Schneider

Fronleichnam „light“?!

Feiertag wird ohne Prozesssionen gefeiert

Wer erinnert sich nicht gerne daran, wie noch vor wenigen Jahren Fronleichnam auch in unserer Pfarreiengemeinschaft gefeiert wurde. Wunderschön dekorierte Blumenteppiche, eine eindrucksvolle Prozession zog durch die Straßen, flankiert von Kommunionkindern und Messdiener, das ganze Dorf war auf den Beinen. Auch in unserer Pfarreiengemeinschaft gab es in jeder der drei Pfarreien jeweils eine Prozession und groß war die Enttäuschung, wenn wegen des Wetters, die Prozession abgesagt worden ist.

Aufgrund der immer wieder geänderten Schutzkonzepte wegen der Corona-Pandemie ist es seit drei Jahren kaum möglich eine traditionelle Fronleichnamsprozession auf die Beine zu stellen, denn die Vorbereitungen laufen schon einige Wochen vorher an. Aber auch die immer geringere Kirchenbindung trägt dazu bei, dass es immer schwerer fällt das Fest in traditioneller Weise zu begehen. Vielfach ist es auch so, dass immer weniger wirklich was mit diesem Fest anfangen können.

Sicherlich haben die Fronleichnamsprozessionen auch in Zukunft ihre Daseinsberechtigung. Das heißt aber auch, dass wir uns gegenseitig unterstützen, auch wenn vielleicht in diesem Jahr Fronleichnam nicht in unserem Dorf gefeiert werden kann. Und dieses Fest wird nur würdig gefeiert werden können, wenn sich viele an diesem Fest beteiligen, wenn eine große Prozession durch die Straßen zieht.

Aber wir müssen uns auch Gedanken machen darüber, wie solch ein Fest in Zukunft gefeiert werden kann, wenn Fronleichnam als Feiertag noch seine Daseinsberechtigung haben soll. Der Gedanke, dass wir als Kirche raus in den Alltag, an die Ränder gehen, ist in dieser Zeit brandaktuell. Und wie wir das Fest nochmals neu, auch für Kirchenfernere erschließen. Wenn wir auf die Fusion jetzt zugehen, wenn wir ab 01. Januar dann eine Pfarrei Simmern-Rheinböllen sein werden, dann wird sich eine Arbeitsgruppe auch mit diesem Fest beschäftigen müssen. Dazu braucht es Vorschläge und eine intensive Diskussion! Wir freuen uns auf ihre Meinung.

Ziel muss es sein, dass wir in Zukunft traditionelle Prozessionen in unserer vereinigten Pfarrei haben, aber auch eine Möglichkeit dieses wunderschöne Fest alternativ zu gestalten. Dann wäre dieses Fest sicherlich nicht nur eine „Light-Version“, ein Abklatsch vergangener Tage, sondern hätte dann auch Zukunft.

In der Bildergalerie hat uns Eva Glocker aus Wahlbach einige Impressionen vom Freiluftgottesdienst in Argenthal geschickt.

Weitere Fronleichnamsgottesdienste gibt es am

  • Donnerstag, 16.06.2022 um 10:30 Uhr in Liebshausen
  • Sonntag, 19.06.2022 um 10:30 Uhr auf dem Kirchplatz in Rheinböllen

15. - 22. Oktober 2022

Gemeindefahrt nach Assisi

Wir starten am 15. Oktober 2022 mit der DB von Bingen und fahren nach Rom. Dort ist eine Übernachtung geplant. Am darauffolgenden Sonntag nehmen wir dann den Regionalzug nach Assisi. In Assisi werden wir im kirchlichen Haus Casa Francesca untergebracht sein. Vor Ort steht uns auch ein 9er Bus zur Verfügung. Bruder Johannes wird damit anreisen.

Und wir können auch mit dem Zug Ausflüge nach Perugia und anderen Städten unternehmen. Auf dem Rückweg werden wir in München Station machen, so dass wir am 22.10.2022 wieder zurück sind.

Die genauen Preise stehen noch nicht fest. Es ist aber das Ziel den Preis für die Fahrt möglichst niedrig zu halten.

Ich bitte um Anmeldungen, damit die Planungen abgeschlossen werden können. Ca. 20 Personen sollten etwa mitfahren.

Thomas Schneider, Pfr.