Berichte 2021

  • Bundesfreiwilligendienst gestartet

    Rheinböllen – Seinen Bundesfreiwilligendienst gestartet hat Patrick Pira aus Rheinböllen. Neben seiner Haupteinsatzstelle in der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Bad Kreuznach unterstützt er auch die Jugendarbeit in der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen.

    Nach dem bestandenen Abitur in diesem Jahr an der bischöflichen Alfred-Delp-Schule in Hargesheim suchte der 19-jährige eine sinnvolle Arbeit um die Zeit bis zum Beginn seines Studiums der Informatik ab 01. Oktober zu überbrücken. Da nahm er das Angebot des Bundesfreiwilligendiensts dankbar an. Inzwischen hat er seine Arbeit aufgenommen und schon viele organisatorische Aufgaben übernehmen können: „Ich hätte nie gedacht, dass viele Aktionen wie zum Beispiel die Bolivienkleidersammlung im Vorlauf so aufwändig organisiert werden müssen. Ich arbeite da schon seit vielen Jahren als Ehrenamtlicher, aber da bekommt man das nicht so mit. Insofern ist es interessant mal einen Einblick hinter die Kulissen zu bekommen“, fasst Patrick Pira seine ersten Eindrücke zusammen. Mittlerweile hat er schon bei vielen meist virtuellen Terminen teilgenommen und verschiedenste Veranstaltungen unterstützt. Dabei ist seine Technikaffinität sehr von Nutzen, so bei den digitalen Angeboten der Heilig-Rock-Tage in Trier oder auch der Erstellung des Newsletters der Fachstelle in Bad Kreuznach. Aber er profitiert auch von seinen Erfahrungen als aktiver Jugendlicher in der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen. So ist er seit Jahren bei der Betreuung der Rheinböllner Messdiener, der Sternsingeraktion und Gruppenleiter bei den Pfadfindern der DPSG Rheinböllen. Als Firmkatechet stellte er sich bei der vergangen Firmung zur Verfügung: „Es wäre toll, wenn es wieder einen Jugendkreis geben würde, damit der Kontakt zu den Jugendlichen besonders nach der Firmung nicht verloren geht“, wünscht sich der 19-jährige.

    Gemeindereferentin Daria Thoi ist begeistert von der Mitarbeit Patrick Piras: „Ich bin froh, dass er mitarbeitet. Gerade er als Jugendlicher kann mir sehr viel Input geben, da er ja auch zur Zielgruppe der Jugendlichen gehört, mit welchen Aktionen und Angeboten man Jugendliche für  Kirche und Glauben begeistern kann. Deshalb empfinde ich seine Mitarbeit auch für mich als Bereicherung.“  Zu seinen Aufgaben zählt nicht nur die Unterstützung bei digitalen Angeboten, sondern sie erfordern auch handwerkliches Geschick. Wie das Streichen der Leinwand für den Open-Air-Kino-Abend der als Dankeschön Aktion für die Sternsinger organisiert werden soll.

    Hoffnungsvoll blickt Patrick Pira auf die Sommerferien und hofft, dass aufgrund niedriger Corona-Infektionszahlen die geplanten Freizeiten stattfinden können. So geht es mit der „Jungen-Nahe-Kirche“ nach Ausschwitz, aber auch Kinderfreizeiten vor Ort sind geplant in Simmern und Rheinböllen. Hier wirkt er in der Organisation mit: „ Für die Kinder und Jugendlichen ist es so wichtig, nach über einem Jahr mit wenig Kontaktmöglichkeiten, wieder zusammen zu kommen.“ So hofft er auch, dass Anfang September auch das jährlich stattfindende Jugendfestival in der Jugendkirche „Crossport to heaven“ auf dem Flughafen Hahn möglich ist. Hier wird er als Leiter für einen Workshop zur Verfügung stehen.

    Gemeindereferentin Daria Thoi hofft, dass sich auch in Zukunft Jugendliche für einen Dienst in der Kinder- und Jugendarbeit interessieren, sei es als Bundesfreiwilliger wie Patrick Pira oder im Rahmen eines Praktikums: „ Kinder und Jugendarbeit in der Kirche ist sehr vielfältig und bietet ein interessantes Aufgabenspektrum. Jeder kann sich mit seinen Stärken einbringen und vielleicht wird so auch das Interesse für einen kirchlichen Beruf geweckt.“

    Nähere Infos zum Bundesfreiwilligendienst oder zur Praktikumsmöglichkeit gibt es bei Gemeindereferentin Daria Thoi unter 06764/3020812 oder per E-Mail: daria.thoi(at)bgv-trier.de.

  • Waldkapelle als Ort des Trostes und der Hoffnung

    Marienheiligtum wird besonders während der Corona-Pandemie oft besucht

    Kisselbach: In normalen Zeiten nehmen hunderte von Gläubigen an den traditionellen Lichterprozessionen in den Monaten Mai bis Oktober zur Waldkapelle Kisselbach teil. Da aber die Abstandsregelungen bei Prozessionen schwer eingehalten werden können, können diese besonderen Wallfahrten zum Marienheiligtum zurzeit nicht stattfinden. Jedoch sind Gottesdienste im Freien möglich. Am 01. Mai konnte die diesjährige „Wallfahrtssaison“ eröffnet werden. Weitere Gottesdienste sind am 13. Mai und 13. Juni jeweils um 18.00 Uhr geplant. Eine Andacht wird gestaltet am 11. Mai um 15.00 Uhr. Die Tage vor Christi Himmelfahrt sind in der katholischen Tradition Bitttage.

    Aber auch zwischendurch kommen viele Pilger, Wanderer und Gläubige vorbei. Dies bestätigt auch Lucia Schorn, die als Pfarrgemeinderatsvorsitzende zusammen mit ihrem Mann Lothar die Lichterprozessionen organisiert und auch für die Pflege der Waldkapelle verantwortlich ist: „Gerade während der Corona-Pandemie wurden besonders viele Opferkerzen an der Waldkapelle angezündet. Dies zeigt, dass die Menschen solche Orte brauchen in dieser trostlosen Zeit.“

    Dass die Lichterprozessionen in normalen Zeiten immer an einen 13. stattfinden, geht auf die Marienerscheinungen im portugiesischen Fatima zurück. Vom 13. Mai bis 13. Oktober 1917 erschien den drei Hirtenkinder Lúcia dos Santos und den Geschwistern Jacinta und Francisco Marto um ihnen drei Geheimnisse zu offenbaren. Diese werden als der zweite Weltkrieg, der Beginn der kommunistischen Herrschaft in Russland und das Papstattentat vom 13. Mai 1981 interpretiert. Seit diesen Erscheinungen wird Maria als die Königin des Friedens verehrt.

    So entstand aus kleinen Anfängen im Laufe der Jahre am Waldrand von Kisselbach eine Gnadenstätte, das Marienheiligtum der Waldkapelle. Am Ende des Zweiten Weltkrieges hat ein Soldat an einer Buche am Waldrand von Kisselbach ein kleines Marienbild angeheftet mit der Unterschrift: „Maria hat mir auf wundersame Weise geholfen.“ Er wollte mit diesen wenigen Worten seine Dankbarkeit, dass er überlebt hat, gegenüber Maria zum Ausdruck bringen.

    Seit dieser Zeit pilgerten Sonntag für Sonntag viele Gläubige von Kisselbach und der Umgebung zu dem Marienbild, um in den schweren Zeiten nach dem Kriege für die Gefallenen, Vermissten und deren Angehörige zu beten.

    Bei der Markusprozession 1946 wurde das Marienbild kirchlich gesegnet. Der damalige Pfarrer Gregor Csoti trug sich mit dem Gedanken, an dieser Stelle ein Marienheiligtum zu errichten.

    Am 08.12.1953, bei Beginn eines marianischen Jahres, teilte er seine Absicht der Kirchengemeinde mit. Der Erfolg war erstaunlich. Die Zivilgemeinde schenkte der Kirchengemeinde das Grundstück, die Gläubigen spendeten innerhalb von zwei Monaten den Betrag von über 5.000,00 DM. so konnte das Marienheiligtum am Feste Christi Himmelfahrt, am 27.05.1954 eingeweiht werden.

    Seit der Weihe des Heiligtums wird während des Sommers am 13. Des jeweiligen Monats eine Lichterprozession mit Predigt und Andacht an der Kapelle gehalten. Hunderte von Gläubigen aus der näheren und weiteren Umgebung nehmen daran teil. Auch hohe Würdenträger nahmen an den Lichterprozessionen teil, so der inzwischen verstorbene Trierer Bischof Dr. Hermann Josef Spital (1986), Kardinal Reinhard Marx (2004) und  Weihbischof Jörg Michael Peters (2014)

    Auch Bischof Stephan Ackermann 2017 und dessen Generalvikar Ulrich, Graf von Plettenberg 2018 haben an der Lichterprozession teilgenommen.

    So wurde aus dieser kleinen Kapelle ein bedeutender Wallfahrtsort. Kisselbach wird daher von vielen auch als das Lourdes des Hunsrücks bezeichnet. Die Verbindung zu dem französischen Wallfahrtsort zeigt sich besonders, dass in dem neugestalteten Altar in der Kirche St. Apollonia in Kisselbach ein Stein aus der weltberühmten Mariengrotte aus Lourdes eingemauert ist.

    Mehr zur Waldkapelle gibt es bei Lucia Schorn (Telefon: 06766/408) oder www.pfarreiengemeinschaft-rheinboellen.de.

  • Rayerschieder Kirche feiert Jubiläum

    Rayerschied Denkt man an schöne Kirchen im Hunsrück, so fällt vielen zunächst der altehrwürdige Hunsrückdom in Ravengiersburg, die Nunkirche in Sargenroth, die Stephanskirche in Simmern oder St. Michael in Kirchberg ein. Kaum jemand vermutet in dem kleinen Hunsrückdorf Rayerschied mit knapp 100 Einwohner einer der schönsten Gotteshäuser in der Region. Vor 125 Jahren wurde der Grundstein gelegt, am 16. Mai am Gedenktag des Heiligen Johannes von Nepomuk, die Rayerschieder Kirche trägt seinen Namen, wird dieses Jubiläum im kleinen Rahmen gefeiert.

    Dabei ist der 35 Meter hohe Kirchturm schon von weitem zu sehen, der das Ortsbild der kleinen Hunsrückgemeinde maßgeblich prägt. Der Kirchturm ist deshalb so hoch, damit er als Landmarke und Fingerzeig Gottes von den dazu gehörenden Dörfer Benzweiler, Pleizenhausen und Bergenhausen von vielen Punkten gesehen werden kann. Doch wie kam es dazu, dass in dem kleinen und beschaulichen Rayerschied solch ein schönes Gotteshaus gebaut wurde:

    Bereits früh finden sich in Rayerschied Zeichen des christlichen Glaubens. Rayerschied lag ursprünglich im Pfarrsprengel des Zisterzienserklosters Kumbd. Eine Kapelle bestand bereits 1361. Stifter waren die Ritter von Schöneberg auf Wesel. Nach der Reformation zerfiel diese Kapelle, wurde aber um 1620 wieder aufgebaut und mit der Pfarrei Schöneberg vereinigt (1706).

    1840 war die tiefe Lage des Fußbodens so feucht, dass der die Kirche umgebende Friedhof abgetragen werden musste. Als Pastor Franz Hobusch im Jahre 1859 nach Rayerschied kam, stand er daher vor einer denkbar schwierigen Aufgabe. Sowohl die Kirche als auch das Pfarrhaus befanden sich in einem schlechten baulichen Zustand.

    Pastor Hobusch baute im Jahre 1867 ein neues Pfarrhaus in Rayerschied. Im Jahre 1872 wurde bereits ein Neubau in Erwägung gezogen. Dieses Vorhaben kam jedoch nicht zur Ausführung, wegen des Kulturkampfes, aber auch weil die Katholiken von Kisselbach und der umliegenden Dörfer sich dagegen sträubten. Pastor Hobusch startete erneut einen Versuch im Jahre 1883 doch dieses Vorhaben scheiterte.

    Pastor Heinrich Seul kam im Jahre 1894 nach Rayerschied. Er baute dann, als die Katholiken von Kisselbach und Umgebung nun endlich ihre Mithilfe zugesagt hatten, im Jahre 1896 eine im neugotischen Stil erbaute Kirche. Architekt war Heinrich Wiethase, der auch verantwortlich war für den Bau der Pfarrkirche St. Erasmus und den Bau des Puricelli-Komplexes in Rheinböllen.

    Am Namenstag des hl. Johannes von Nepomuk am 16.05.1900 wurde die Kirche durch  Weihbischof Karl-Ernst Schrod aus Trier konsekriert.

    In den fünfziger Jahren wurde die Kirche erstmals renoviert. Glücklicherweise wurde seinerseits beim Anstrich Kalkfarbe verwendet, so dass die Restauratoren  in den Jahren 1992 - 1994 einen sogenannten Analoganstrich vornehmen konnten, der sich exakt an der ursprünglichen Malerei orientierte. Die Kirche gilt unter Kennern als einmalig, weil alles von der Kirchenbank bis zum Anstrich komplett und originalgetreu erhalten ist.

    Wiederhergestellt konnte dadurch auch wieder der imposante Chorbogen werden, der einem beim Betreten des Kirchenraumes sofort ins Auge springt.  An der Chorbogenspitze thront Gott-Vater, zur Rechten ist Gottes Sohn - Jesus Christus und zur linken Maria (Mutter Gottes) dargestellt. Darunter finden sich Engel mit ihren zwei wichtigsten Aufgaben, zum einen Gott zu loben, zum anderen den Menschen zu dienen und zu helfen. "Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken" (Matthäus 11,28)

    Dieses Bibelwort steht unter der Darstellung der Menschen, die auch sinnbildlich für die Menschen aus dem Ort stehen, die kein einfaches Leben hatten und hart auf dem Feld arbeiten mussten Man kann dieses Bibelwort auch so übersetzen: "Kommt her zu mir, die ihr müde seid und ermattet von der übermäßigen Last des Alltages. Aufatmen sollt ihr und frei sein."

    Wer mehr über die Bedeutung der Malereien und der einzelnen Altäre, Fenster und Figuren erfahren möchte, kann dies über einen Kirchenführer erfahren, der im letzten Jahr im ersten Lock down erstellt worden ist. Auf Anregung von Andrea Sehn-Henn und umgesetzt von Markus Koch, steht dieser Kirchenführer bis jetzt nur auf der Homepage zur Verfügung. Mit einen QR-Code kann man auf diesen Kirchenführer zurückgreifen und somit die Kirche auf eigene Faust besichtigen.

    Auch heute finden noch regelmäßig Gottesdienste in der Kirche in Rayerschied statt. Bekannt über die Pfarrgrenzen hinaus ist das regelmäßig stattfindende Abendlob mit Taizéelementen, dass aber zur Zeit wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt ist. Hierbei wird die Vorbereitungsgruppe um Pastor Thomas Schneider und den Aktiven aus Rayerschied und Rheinböllen, insbesondere durch den Singkreis Simmern unter der Leitung von Andrea Jansen unterstützt.

    Aber auch darüber hinaus kümmern sich Ehrenamtliche mit viel Liebe um ihre Kirche, gestalten Wortgottesdiensten und Andachten, sogar erwachsene Messdiener gibt es in Rayerschied.  So zeigt sich die Rayerschieder Gemeinde als lebendige und frohmachende Glaubensgemeinschaft gemäß dem Wort aus dem 1. Petrusbrief: "Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen."

    Mehr Informationen zu der Rayerschieder Kirche St. Johannes Nepomuk gibt es hier

  • „Sondierungsphase“ als nächster Schritt in der Umsetzung der Synode

    In unserem Bistum stehen die nächsten Schritte der Synodenumsetzung an.

    Bischof Stephan Ackermann lädt die Gremien und die Verantwortlichen in Dekanaten, Pfarreiengemeinschaften und Pfarreien zu einer so genannten Sondierungsphase ein.

    Diese Phase ist Teil der Veränderung und Neuorientierung in unserem Bistum, die durch die Synode angestoßen sind.

    In den kommenden vier Jahren sollen sich die jetzigen Pfarreien zu neuen Pfarreien zusammenschließen. Dabei sind Fusionen auf der Ebene der jetzigen Pfarreiengemeinschaften angestrebt, allerdings sind andere Zusammenschlüsse nicht ausgeschlossen.

    Außerdem werden so genannte „Pastorale Räume“ gebildet, die in ihrem Zuschnitt den ursprünglich geplanten „Pfarreien der Zukunft“ entsprechen. Diese Pastoralen Räume werden die Pfarreien dabei unterstützen, die Vision der Synode von einer diakonischen und missionarischen Kirche umzusetzen und für verbindliche Entwicklung sorgen.

    Der „Pastorale Raum Simmern“ wird die Pfarreien des jetzigen Dekanates Simmern-Kastellaun sowie die beiden Pfarrgemeinden Mörsdorf und Zilshausen-Petershäuserhof umfassen.

    Um zu ergründen, was es vor Ort für die geplanten Neugründungen von Pfarreien braucht, wurde für den Pastoralen Raum Simmern eine „Steuerungsgruppe“ eingerichtet, in der dreizehn ehren- und hauptamtlich engagierte Menschen aus Pfarreien/-gemeinschaften, Dekanat und Einrichtungen mitarbeiten. Die Leitung dieser Steuerungsgruppe liegt bei drei „Lokalen Beauftragten“ [Birgit Bai/Simmern, Günther Greb/Dekanat, Anna Schmitz/Laubach] sowie zwei „Diözesanen Beauftragten“ [Felix von Yrsch/Rendantur Kirchberg, Pfr. Matthias Veit/Pfarrverwalter Pfarreiengemeinschaft Wittlich]. Mitglieder der Steuerungsgruppe aus unserer Pfarreiengemeinschaft sind Heinz Haunert (Pleizenhausen) und Markus Koch (Rayerschied)

    Die Steuerungsgruppe wird die Situation „vor Ort“ detailliert betrachten und hört dazu Menschen aus den ehrenamtlichen Räten und Gremien, Einrichtungen und Verbänden. Fragen dabei sind beispielsweise, wie sich die personelle Situation gestaltet oder wie groß innerhalb einer Pfarreiengemeinschaft die Bereitschaft zum Zusammenschluss mit anderen Kirchengemeinden ist.

    Am Ende der Sondierungsphase übergeben die Sondierungsbeauftragten der Bistumsleitung eine Übersicht über den zeitlichen Rahmen, der dem Fusionsprozess einer jeweiligen Pfarreiengemeinschaft eingeräumt werden sollte, und beschreiben den Klärungs- und Begleitungsbedarf, den es auf dem Weg noch gibt. 

    Ein erstes digitales Treffen der Steuerungsgruppe für den Pastoralen Raum Simmern hat am 22. März 2021 stattgefunden, das nächste ist für den 27. April 2021 geplant.

    Erste Begegnungen mit Pfarreienräten und Verbandsvertretungen sollen, wenn möglich, ab Mai  stattfinden (wg. dieser Termine wird Dekanatsreferent Günther Greb die (stellv.) Vorsitzenden und die leitenden Pfarrer anschreiben]. Anschließend können die Treffen mit anderen Räten, Gruppierungen oder Einrichtungen stattfinden.

     

  • Osterpost 2021 für Erwachsene und Senioren

    Die Frohe Botschaft wollen wir mit Ihnen teilen und weitergeben, in einer Rolle gefüllt mit Osterbotschaften, zusammengestellt von Gemeindemitgliedern der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen.

    Es sind hoffnungsvolle Texte und Gedichten, die aufatmen lassen und Vertrauen schenken, die an Senioren über 75 Jahre in der Pfarreiengemeinschaft verteilt werden.

    Sie finden weitere Exemplare in den Kirchen und erhalten sie auf Anfrage im Pfarrbüro. Nehmen sie sich gerne etwas Zeit, eine Ruhepause um mit leeren Händen und diesen Texten vor Gott zu kommen, um sich von seinem guten Geist, seinen guten Worten und der Osterfreude beschenken und füllen zu lassen.

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein Frohes Osterfest

    Das Gemeindeteam der Osterpostaktion

  • Weltgebetstag 2021

    Weltgebetstag in Rheinböllen, vieles anders aber dennoch möglich

    In diesem Jahr war alles anders und doch gingen weder Vanuatu noch der Weltgebetstag unter. Zu danken war das dem großen Engagement von vielen Frauen in den Gemeinden und Frauenhilfen. Bei einem digitalen Vorbereitungstreffen Ende Januar und im Februar habe katholische und evangelische Frauen aus Rheinböllen, den Weltgebetstag vorbereitet um in unserer Gemeinde den Weltgebetstag erlebbar zu machen.

    Zahlreiche Frauen brachten Weltgebetstagstüten mit Ordnung, Bändchen, Samentüten, Postkarte und dem Hinweis den Gottesdienst am 5.3. auf Bibel-TV zu schauen, zu denen nachhause, die sonst immer gerne zum Gottesdienst kamen. Viele freuten sich darüber, dass an sie gedacht wurde und so diese Gemeinschaft auch in schwierigen Zeiten erfahrbar war.

    In 15 Gemeinden wurde der Weltgebetstagsgottesdienst in unserem Kirchenkreis und Dekanat, unter den vorgegebenen Bedingungen, gefeiert und der Gottesdienst mit Bildern zu Vanuatu bereichert.  Auf der Seite: https://www.youtube.com/watch?v=qSsd0R-CF7g finden sie eine Animation zum Titelbild.

    In nahezu allen Gemeinden wurden und werden Kollekten gesammelt.  Dies ist besonders wichtig, damit die laufenden und zugesagten Frauenprojekte in aller Welt auch weiter finanziert werden können.  z.B.  ein Projekt in Vanuatu, bei dem junge Frauen gestärkt und geschult werden zusammen mit den Dorfältesten dafür zu sorgen, dass die Gewalt gegenüber Frauen geächtet wird und die Rechte der Frauen gestärkt werden.  In Vanuatu hat jede zweite Frau Erfahrungen mit häuslicher Gewalt.

    Die Weltgebetstagsarbeit ist fundamental wichtig und stützt Glauben und Alltag von vielen Frauen in aller Welt.

    Sehr erfreulich sind zwei Informationen im Rückblick:  Die Spendenbereitschaft für den WGT war und ist hier im Kirchenkreis und Dekanat erfreulich hoch.

    Im Weltgebetstag-Gottesdienst in Rheinböllen wurde ein Spendenbetrag von 570,00 Euro gesammelt. Das Sammelergebnis beträgt 200,00 Euro mehr als im Vorjahr.

    Und eine zweite tolle Rückmeldung:  Bei Bibel-TV war der Weltgebetstagsgottesdienst bislang die Sendung mit der höchsten Einschaltquote in diesem Jahr, so dass gute Hoffnung besteht diese Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzuführen.

    Herzliche Dank an alle Mitwirkenden, die den Weltgebetstag möglich gemacht haben.

    Susanne Reuter und Daria Thoi

  • Anmeldung zu den Gottesdiensten

    Für die öffentliche Feier der Gottesdienste gelten nachfolgende Vorgaben:

    • Anmeldung zur den Gottesdiensten am Sonntag sind weiterhin erforderlich, da der Platz in den Kirchen nur begrenzt ist. (In Schnorbach können nur angemeldete Personen mitfeiern.)
    • Die Anmeldung kann nur telefonisch erfolgen unter 06764/30 20 80. Der Anmeldezeitraum ist bei Sonntagsgottesdiensten der Donnerstag vorher zwischen 09.00 Uhr und 12.00 Uhr
    • Für die Gottesdienste an den Wochentagen ist keine Anmeldung erforderlich, da an diesen Tagen nicht so viele Menschen kommen. Sie werden aber registriert! Achtung: begrenzte Plätze!
    • Ein medizinische Maske oder eine FFP 2 Maskeist beim Betreten der Kirche zu tragen und während des gesamten Gottesdienstes!
    • Beim Betreten sind die Hände zu desinfizieren
    • Menschen mit Krankheitssymtomen werden gebeten zu Hause zu bleiben
    • Plätze in der Kirche sind markiert und werden Ihnen zugewiesen.
    • Der Abstand von 1,50 Meter ist einzuhalten.
    • Es gibt in der Kirche derzeit keinen Gemeindegesang.
    • Die Kirchen sind aufgrund einer Vorgabe des Bistums nur eingeschränkt beheizbar!
    • Ein Empfangsdienst hilft beim Registrieren, Desinfizieren und bei der Einweisung der Plätze.
    • Es werden weiterhin Mitarbeiter/innen für den Empfangsdienst in unseren Kirchen gesucht! Melden Sie sich bitte direkt über das Pfarrbüro.
    • Taufen u. Hochzeiten finden mit Einschränkungen statt.
    • Es gelten die Regelungen der Corona-BekämpfungsVO des Landes Rheinland-Pfalz in der derzeitigen Fassung und das Schutzkonzept „Schritt für Schritt“ des Bistums Trier!