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Sakrament der Stärkung

Krankheit - Sakrament der Krankensalbung / Hauskommunion für alte und kranke Mitchristen

Was tun, wenn ein Familienmitglied schwer erkrankt ist oder im Sterben liegt?

Die Kranken unserer Pfarreiengemeinschaft im Krankenhaus Simmern werden von unserem Krankenbesuchsdienst regelmäßig donnerstagmorgens besucht. Von Langzeitkranken, die zu Hause gepflegt werden, erfahren wir nur, wenn Angehörige uns darüber informieren. Gerne kommen wir zu einem Besuch. Wenn Sie möchten, können Sie sich auch für die Krankenkommunion anmelden, die monatlich zu den Kranken nach Hause bringen. Wenn Sie dies wünschen, bitte melden Sie sich im Pfarrbüro, gerne nehmen wir Sie oder Ihre Angehörigen in unsere Krankenrunde auf.

Als Sakrament der Stärkung gibt es die Krankensalbung; sie wurde früher als „letzte Ölung“ bezeichnet und damit zu einem Signal des nahen Endes - das ist sie aber eigentlich gar nicht. Die Krankensalbung kann mehrfach empfangen werden; bei jeder ernsthaften Erkrankung ist es sinnvoll, um die Krankensalbung zu bitten, wenn die oder der Kranke das möchte.

Die sogenannten Sterbesakramente sind eigentlich das Bußsakrament (Beichte) und die Eucharistie: In einer Beichte kann die/der Sterbende noch einmal dankbar auf das Leben zurückschauen und Gottes Vergebung ausdrücklich empfangen. Die heilige Kommunion kann zur Begleitung auf dem letzten Weg des Lebens werden. Für beide Sakramente ist es wichtig, dass die/der Kranke bei Bewusstsein ist - verständigen Sie uns bitte rechtzeitig!

Wenn Sie Ihrem kranken Angehörigen aus dem Gottesdienst heraus die heilige Kommunion bringen wollen, erhalten Sie von uns eine Burse, ein kleines Gefäss zum Aufbewahren der Hostie, die Sie dann mit nach Hause nehmen können. Gerne geben wir Ihnen auch entsprechende Gebetsvorlagen mit.