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Bischof Stephan Ackermann hat alle Pfarreien im Bistum Trier beauftragt, ein sogenanntes „Schutzkonzept“ zu erstellen. Ziel ist es, eine Kultur der Achtsamkeit zu entwickeln, damit Kinder, Jugendliche und hilfsbedürftige Erwachsene in unseren Pfarreien sicher sein können, dass ihre Grenzen und ihre Intimität uneingeschränkt geachtet werden. Die Kultur der Achtsamkeit beginnt mit einem Umdenken. Dieser Herausforderung müssen auch wir uns stellen. Denn Kinder, Jugendliche und andere Schutzbedürftige sind uns anvertraut worden und vertrauen sich an. Und es wird erwartet, dass alle „einen sicheren Raum vorfinden, in dem gemeinschaftlich die frohe Botschaft des Evangeliums Jesu Christi erlebbar wird“, so Bischof Ackermann. Dazu bedarf es einer gemeinsamen Vorgehensweise aller, damit Verhalten aus Haltung erwächst.

Im Blick auf die Fusion 2023 werden die Pfarreiengemeinschaften Simmern und Rheinböllen das Schutzkonzept gemeinsam erstellen. Die Federführung hat ein Schutzkonzept-Team: Gemeindereferentin Christina Bender (PG Simmern), Frau Birgit Bai (PG Simmern) und Pfarrer Thomas Schneider (PG Rheinböllen). Eine Arbeitsgruppe mit weiteren Personen aus den jeweiligen Pfarreiengemeinschaften ist inzwischen gebildet.

Der kommende Prozess erfordert eine Kraftanstrengung: Alle Mitarbeitenden, Gremien, Teams und Gruppen der Pfarrei müssen sich damit auseinandersetzen, Vereinbarungen treffen und sich darauf verpflichten. Was damit gemeint ist, können die folgenden Punkte etwas verdeutlichen.

  • Wir benötigen eine Atmosphäre des Vertrauens bei unserem Handeln, in unseren Gruppen. Das könnte beispielsweise bedeuten: Wir sorgen für ein Klima des „offenen Ohres“ und wir reflektieren unser Tun und Handeln regelmäßig.
  • Wir gehen verantwortungsbewusst mit Nähe und Distanz um. Offenheit, Wertschätzung und Sensibilität sind wichtig. Natürlich ist auch auf eine angemessene und respektierende Wortwahl und Sprache zu achten.
  • Die Angemessenheit von Körperkontakt ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Das bedeutet für uns, dass wir das Recht, Körperkontakt abzulehnen, sehr ernst nehmen und sensibel damit umgehen. Auch Regeln zu setzen und Regeln einzuhalten ist wichtig. Auch Konsequenzen sind zu formulieren…

Am Ende der Überlegungen wird also ein Schutzkonzept für die neue Pfarrei Simmern-Rheinböllen stehen, dass künftig die Grundlage für alle sein wird, die bei uns haupt- oder ehrenamtlich mitarbeiten wollen. Alle Pfarrangehörigen sind eingeladen, ihre Bemerkungen zu einem Schutzkonzept dem Team mitzuteilen.

 

Wir benötigen Ihre Unterstützung

Gerne nehmen wir ihre Anregungen und Hilfestellungen an!
Links hinter dem Bild finden Sie ein Anschreiben, dass wir an die Ansprechpartner unserer Gruppierungen gesendet haben. Dort sind einige Fragen aufgelistet, die uns helfen für unsere fusionierte Pfarrei dieses Schutzkonzept zu erstellen.

Wenn Sie Anregungen dazu haben können Sie die uns gerne übermitteln. Die Kontaktadressen der Ansprechpartner unserer beiden Pfarreiengemeinschaften finden Sie rechts.

Selbstverständlich behandeln wir Ihre Anregungen vertraulich!