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  • Vier Tage kreativ verbracht

    Ferienaktion vor Ort der PGM Rheinböllen und Simmern

    Rheinböllen   -   Sechs Wochen Sommerferien sind eine lange Zeit und sind für Familien mit berufstätigen Eltern oft eine große Herausforderung. Es geht bei vielen Familien zwar mittlerweile wieder auf gemeinsame Urlaubsreise, doch wie stellt man die Betreuung der Kinder für die restliche Zeit sicher. Ursprünglich als Angebot in der Corona-Pandemie entwickelt, ist neben Kinderfreizeiten die Veranstaltungsreihe „Vier Tage kreativ“ als Ferienaktion vor Ort, ein weiterer wichtiger Eckpfeiler der Kinder- und Jugendarbeit der Pfarreiengemeinschaften Simmern und Rheinböllen, nicht mehr wegzudenken.

    32 Kinder nahmen an der Aktion unter der Leitung von Gemeindereferentin Daria Thoi (Rheinböllen) und ihrer Kollegin Christina Bender (Simmern) daran teil. Unterstützt wurden sie von dem Betreuerteam Sonja von der Twer, Avenja Kurvers, Nico Hübel und Patrick Pira auch von jugendlichen Hilfsbetreuern Henning Herz und Philipp Stein: „Um ein vielfältiges Angebot in der Ferienzeit auch in Zukunft zu ermöglichen, brauchen wir viele Betreuer und diese Veranstaltungsreihe „Vier Tage kreativ“ gibt uns die Möglichkeit, dass Jugendliche langsam in diese Rolle hineinwachsen und lernen Verantwortung für die Kinder zu übernehmen,“ so Christina Bender. Die Teilnehmer haben die Sommerferien unterschiedlich verbracht. Einige haben mit ihren Eltern eine gemeinsame Urlaubsreise unternommen, andere haben auch an der gemeinsamen Kinderfreizeit der Pfarreiengemeinschaften Simmern und Rheinböllen teilgenommen.

    Unter dem Motto „Meine Welt – deine Welt“ hat sich das Team ein kreatives Programm überlegt. Bereits zwei Tage vorher wurde der Pfarrgarten in Rheinböllen zu einem Erlebniszentrum umgestaltet, Pavillons wurden errichtet, eine Hüpfburg wurde aufgebaut, ehe die Ferienaktion vor Ort starten konnte. Jeder Tag wurde gestaltet mit einem Themenkreis mit Geschichten und Liedern, Anspielen und Bildern. Daneben konnten sich die Teilnehmer in zahlreichen Workshops kreativ entfalten. Insbesondere befassten sich die Kinder mit dem Umweltschutz und der Fragestellung: Warum müssen wir unsere Umwelt schützen? – Wenn ich etwas liebe, dann schütze ich es – Wir haben die Welt geschenkt bekommen, wir dürfen darauf leben. So gab es Workshops wie Müll Upcycling aus Tetrapackverpackungen, Papptelefone und Stiftehalter aus Dosen wurden gebastelt.

    Vieles wurde aber auch in Gemeinschaftsaktionen unternommen. Neben vielen Spielen, vor allem organisiert durch die jugendlichen Hilfsbetreuern und das Singen von Liedern gab es auch eine Malaktion Unter dem Motto „Die Erde ist schön“, wurde der Kirchplatz vor der St. Erasmus-Kirche dekorativ umgestaltet. Der Spaß kam auch nicht zu kurz, in zahlreichen Disziplinen wie Dosenwerfen, einem Boby-Car Rennen und anderen Disziplinen konnten sich die Kinder in einer Olympiade erproben. Am zweiten Tag wurden Musikinstrumente wie Rasseln, Regenmachern, Zittern und Trommeln gebastelt. Der Tag wurde mit einem kleinen Konzert aller Musikinstrumente abgerundet.

    Viele Spielgeräte standen zur Verfügung, so dass die Kinder die freien Zeiten zwischendurch auch eigenverantwortlich gestalten konnten. Am letzten Tag besuchte die Gruppe das Walderlebniszentrum in Stromberg. Auf dem Waldspielplatz hatten die Kinder viel Spaß und könnten die Natur und den Aussichtspunkt Weißenfels in vollen Zügen genießen.

    Zum Abschluss der vier Tage zog Gemeindereferentin Daria Thoi aus Rheinböllen ein positives Fazit: „Es ist spannend zu erleben, wie sich die Kinder auf das Thema einlassen und kreativ tolle Dinge aus den verschiedensten Materialien herstellen. Uns allen hat es Spaß gemacht. Im nächsten Jahr wird es wieder sowohl eine Kinderfreizeit als auch ein Ferienprogramm vor Ort durch die dann fusionierte Pfarrei Simmern-Rheinböllen St.Lydia geben.“

    Mehr zu Kinderangeboten und auch geplanten Freizeiten finden Sie auf der Internetseite der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen unter www.pfarreiengemeinschaft-rheinboellen.de.