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St. Sebastianus Schnorbach

Erbaut:          1709

Patrozinium:   20. Januar

Erste Erwähnung der Pfarrei Schnorbach (damals Snarbach geschrieben) ohne Filiale, bereits im Güterverzeichnis der Benediktinerinnenabtei Rupertsberg im Jahre 1200. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Patronatsrechte. Mal waren es die Pfalzgrafen, dann die Mönche vom Kloster Fürstenthal bei Bacharach und später auch die Nonnen vom Zisterziensterkloster Kumbd, die das Sagen hatten.

Um 1700 betreuten die Karmeliter aus Simmern die Gemeinde. Die Kauber Kirchenteilung 1706 beließ den Katholiken das Gotteshaus. In diesem Jahr wurde auch Argenthal in den Sprengel mit einbezogen. 1808 kam dann noch Ellern hinzu. Ebenfalls zur Pfarrei gehört Wahlbach, die Teil des jetzigen Dekanates Simmern-Kastellaun ist..

Die Pfarrkirche:

Das Langhaus wurde 1709 in den angeblich älteren Chor angebaut. 1827 wurde die Kirche renoviert, wobei auch die Sakristei angebaut wurde, die dann 1962 vergrößert wurde. 1967 wurde der hölzerne Vorbau an der Westfassade, der heutige Eingang errichtet.

Innnenausstattung:

Weißer Wandanstrich; teilweise figürliche Fensterverglasung von 1896 – 1898; Orgel wurde 1893 von der Familie Puricelli gestiftet; das Gestühl besteht aus 2 Blöcken mit Mittelgang; neugotische Kanzel; Taufbecken aus Sandstein von 1709; 2 Bronzeglocken von 1949; Hochaltar aus Holz.

Grab von Pfarrer Ferres

Unweit der Kirche ist das ehemalige Pfarrhaus aus dem 19. Jahrhundert, das sich inzwischen in Privatbesitz befindet.