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Berichte 2022

  • Das Auto – des Deutschen liebstes Kind

    Autogottesdienst in Rheinböllen stattgefunden

    Rheinböllen - Fast 12.000 km legt jeder Bundesbürger im Schnitt pro Jahr mit seinem eigenen PKW zurück. In ländlichen Gebieten, wie dem Hunsrück dürfte es sogar noch etwas mehr sein. Dreiviertel aller Haushalte in Deutschland haben mindestens ein Auto, dass von vielen ausgiebig gehegt und gepflegt wird – man kann sicher mit Fug und Recht behaupten, dass das Auto des deutschen liebstes Kind ist. Warum nicht deshalb auch einen ganzen Gottesdienst in Gemeinschaft in einem Auto verbringen. Was in der Corona-Pandemie als spontane Idee entwickelt wurde, hat sich mittlerweile zur festen Tradition entwickelt, in Rheinböllen fand schon der dritte Autogottesdienst statt und ist im Gottesdienstkalender der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen nicht mehr wegzudenken.

    Mehr als 70 PKW rollten so sonntags morgens auf das weitläufige Gelände der Spedition Pira ein, dazu kamen auch viele Motorradfahrer und auch Gottesdienstbesucher waren mit dem Fahrrad unterwegs. Zwei LKW-Anhänger hatten freiwillige Helfer um den Rheinböllner Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Jörg Pira hergerichtet, auf dem einen Anhänger war der Altar aufgebaut und dort nahmen auch Pfarrer Thomas Schneider und die Messdiener Platz, auf dem anderen Anhänger agierte die Jugendband Changes der Jugendkirche „crossport to heaven“  und gestaltete den Jugendgottesdienst musikalisch mit. Seit Beginn der Autogottesdienste werden die Rheinböllner von der Jugendkirche auch technisch unterstützt, so dass auch Gottesdienstteilnehmer die Texte, auch wenn sie relativ weit hinten stehen, immer noch gut verstehen können. Das Team der Jugendkirche hat hierzu schon einiges an Erfahrung, schließlich wurden die ersten Autogottesdienste auf dem Gelände des Flughafens Hahn durchgeführt.

    Der Autogottesdienst in Rheinböllen findet terminlich um den Beginn der Sommerferien statt. Viele brechen auch in den Urlaub mit dem eigenen PKW auf, weite Fahrstrecken müssen zurückgelegt werden und oft steht man gerade in der Urlaubszeit in kilometerlangen Staus. Daher findet auch nach diesen Autogottesdiensten traditionelle Fahrzeugsegnungen statt, die Gottesdienstbesucher bitten Gott um seinen Schutz, wenn sie mit ihren Autos unterwegs sind.

    Zum Schluss zogen die Veranstalter ein positives Fazit: „Dieser Autogottesdienst ist immer was ganz Besonderes, weil so jedem Gläubigen immer wieder bewusst wird, dass Alltagsleben und Glauben zusammengehören. Bei jedem Gottesdienstbesuch werden wir gestärkt für den Alltag – deshalb haben solche Gottesdienste auch eine ganz besondere Atmosphäre und deshalb wird dieses Format auch in einer fusionierten Pfarrei Simmern-Rheinböllen ihren Platz haben“, so Pfarrer Thomas Schneider aus Rheinböllen.

  • Endlich wieder Gemeinschaft erfahren

    Johannis-Sommer-Abend als Benefizveranstaltung für die Ukraine

    Rheinböllen   In über zwei Jahren Corona-Pandemie konnten viele Feste mit einem gemütlichen Beisammensein nicht gefeiert werden, dabei sind gerade solche Veranstaltungen besonders wichtig, damit sich Gemeinde begegnen kann und das Gemeinschaftsgefühl erhalten bleibt. Grund für die Verantwortlichen der Pfarrei Rheinböllen ein Fest zu planen und so feierte die katholische Gemeinde einen Johannis-Sommer-Abend im Pfarrgarten. 

    Der Name des Festes rührt vom Hochfest des Heiligen Johannes des Täufers, ein Cousin von Jesus Christus, dessen Gedenktag am 24. Juni und damit sechs Monate vor Weihnachten gefeiert wird. Ein Datum, dass bewusst gewählt worden ist. In der Nacht vom 24. auf den 25. Juni scheint die Sonne am längsten am Firmament, ehe dann die Nächte wieder länger werden. Umgekehrt ist es an Weihnachten. Im Johannesevangelium heißt es: „Ich muss abnehmen, aber er muss wachsen.“ So steht diese Datumswahl symbolisch dafür, dass Johannes der Täufer, als letzter Prophet, auf Jesus Christus hinweist. 

    Schon früh am Mittag starteten die Vorbereitungen für das Fest und auch das Wetter meinte es gut mit den Verantwortlichen. Bänke, Tische und kleine Zelte mussten aufgebaut werden. Auch die diesjährigen Firmbewerber wirkten mit und dekorierten die Tische festlich und bauten die Spielgeräte für die Kinder auf. 

    So startete das Gemeindefest am Abend. Bruder Johannes Maria Krüger konnte im gut gefüllten Pfarrgarten viele Gäste begrüßen. Ein besonderer Gruß erging an Flüchtlinge aus der Ukraine, der Erlös dieses Festes floss nicht in die Gemeindekasse, sondern soll für Hilfsgüter in dem kriegsgebeutelten Land verwendet werden. Bruder Johannes begleitete schon vier Hilfstransporte in die Ukraine, viele Dinge des täglichen Bedarfs werden an allen Stellen händeringend benötigt. Ein besonderer Gruß erging an die Gäste der evangelischen Schwestergemeinde, unter Ihnen Pfarrer Wolfgang Jöst. Die Gemeinden beider Konfessionen wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten und sich auch gegenseitig bei ihren Veranstaltungen besuchen.

    Das Abendlob wurde gestaltet von Heike Klumb, Bruder Johannes Krüger und Andreas Corell, musikalisch begleitet wurde die Gemeinde von Ursula Baumgarten an der Querflöte und Yvonne Brozek an der Gitarre. Thematisch ging es um die Person Johannes des Täufers, der in der Einleitung von Andreas Corell auch mit ein wenig Augenzwinkern beschrieben wurde. Pfarrer Thomas Schneider erteilte lediglich den Schlusssegen und zeigte damit auch ein Bild, was die Katholische Kirche vor Ort auch in Zukunft zeigen möchte. Nicht immer soll ein Priester im Mittelpunkt stehen, sondern man will auch zeigen, dass es viele Aktive mit unterschiedlichen Talenten gibt, die die Gemeinde bereichern.

    Anschließend ging es dann zum gemütlichen Teil über. Von der Gemeinde wurden über 20 selbstgemachte Salate zubereitet und für die Veranstaltung gespendet. Beim Essen und einem kalten Getränk bei einem herrlichen Sommerabend verweilten die Besucher noch lange. Auch die Pfadfinder des Stammes Soonwald der DPSG in Rheinböllen wirkten mit, dort konnte man ein Stockbrot über dem offenen Feuer backen. Die Messdiener backten Waffeln, der Erlös kommt den Ministranten für ihren Ausflug zu Gute.

    Am Schluss zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit: „Ich bin froh und dankbar, dass wir mit zahlreichen Helfern dieses Fest organisieren konnten. Besonders bin ich begeistert von den Firmbewerbern, die die Tische so schön dekoriert haben und der Firmgruppe aus Kisselbach unter der Leitung von Beatrix Adam-Treuer, die für unsere Kinder die Spielgeräte betreut haben“, so Gemeindereferentin Daria Thoi vom Vorbereitungsteam.

    Der Erlös der Veranstaltung ist für Kinder in der Stadt Tscherwonohard in der Ukraine bestimmt. Das Hilfsprojekt, dass von den Franziskanern vom Heiligen Kreuz betreut wird, unterstützt dort die katholische Gemeinde. Bruder Johannes, der dem Orden angehört, begleitet wenige Tage später den sechsten Hilfstransport in das osteuropäische Land: „Dieses Projekt ist mir eine Herzensangelegenheit. Insbesondere wollen wir Kindern vor Ort helfen mit Lebensmitteln, Kinderkleidung, Windeln, Spielsachen und Süßigkeiten um Ihnen wenigstens eine kleine Freude zu bereiten,“ so Bruder Johannes Maria Krüger von den Franziskanern.

    • Zu Rückfragen steht Bruder Johannes unter der Telefonnummer 06764/304 98 680 oder der E-Mail Adresse Bruder.Johannes(at)puricelli-stift.de gerne zur Verfügung Der nächste Hilfstransport ist bereits für den 27. Juli 2022 terminiert Wer die Transporte und andere Hilfsleistungen der Franziskanerbrüder unterstützen möchte, kann dazu folgendes Spendenkonto nutzen:                                                                                                                Franziskanerbrüder v. Hl. Kreuz
      Stichwort: UKRAINE
      Konto: DE69 3706 0193 3013 3320 10

     

  • Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen lädt zu Gemeindefest am 25. Juni ein

    Rheinböllen   Nach zwei Jahren Corona-Pandemie ist in der katholischen Kirche vieles zum Erliegen gekommen. Nicht nur, dass Gottesdienste nur eingeschränkt besucht werden konnten und viele Gruppen auch in der Kinder- und Jugendarbeit sich nicht treffen konnten, sondern auch, dass viele Feste auch nicht gefeiert werden konnten. Am 25. Juni 2022 ist es dann endlich wieder soweit, die Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen lädt zu einem Johannis-Sommer-Abend in den Pfarrgarten Rheinböllen ein. Am 24. Juni begeht die katholische Kirche den Gedenktag eines der bedeutendsten Heiligen der Christenheit, das Fest Johannes des Täufers.

    Um 18.00 Uhr findet zu Beginn des Festes ein Abendlob auf dem Kirchvorplatz der St. Erasmus Kirche in Rheinböllen statt; anschließend gibt es die Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, es gibt Würste vom Grill und selbstgemachte Salate. Für die Kinder ist eine Hüpfburg aufgebaut, betreut vom Stamm Soonwald der Pfadfinder kann man auch Stockbrot über dem offenen Feuer backen.

    Der Erlös ist als Benefizveranstaltung zugunsten der Ukraine-Hilfe der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz bestimmt. Bruder Johannes, selbst Seelsorger im Puricelli-Stift Rheinböllen hat schon vier Hilfstransporte in die Ukraine begleitet um dringend benötige Güter, wie Lebensmittel und Medikamente in das vom Krieg gebeutelte Land gebracht, zuletzt am 19. Mai. Auch ein dringend benötigter Kleinbus konnte an die dortige Gemeinde übergeben wird. Zu Auskünften und Gesprächsmöglichkeiten steht Bruder Johannes an diesem Abend zur Verfügung. Auch ukrainische Flüchtlinge, die zurzeit hier im Hunsrück leben, sind zu dieser Veranstaltung eingeladen. 

    Wer die Transporte und andere Hilfsleistungen der Franziskanerbrüder unterstützen möchte, kann dazu folgendes Spendenkonto nutzen:  

    Franziskanerbrüder v. Hl. Kreuz
    Stichwort: UKRAINE
    Konto: DE69 3706 0193 3013 3320 10

  • Kirmes und Fronleichnam gefeiert

    Rheinböllen    Traditionell feiern die Rheinböllner ihre Kirmes am Sonntag nach Fronleichnam. Und normalerweise ist auch eine Prozession ein wichtiger Bestandteil der Feierlichkeiten der Rheinböllner "Kerb". Momentan ist es aber schwierig eine Fronleichnamsprozession zu planen, da sich die Schutzbestimmungen unter Corona fortlaufend ändern, was die Vorbereitung sehr schwierig macht. Trotzdem gestalteten die Verantwortlichen vor Ort einen Gottesdienst auf dem Kirchvorplatz und haben auch in diesem Jahr einen wunderschön Fronleichnamsteppich gestaltet. Schon sehr früh am Morgen war das Team um unsere Küsterin Heike Feldenz auf den Beinen. 

    Auf dem Teppich stand ein Zitat aus der Bibel: "Ich bin das Licht für die Welt" aus Johannes 8,12. Der Vers dürfte vor dem Hintergrund der nächtlichen Festbeleuchtung im Vorhof des Tempels beim Laubhüttenfest zu verstehen sein. Diese strahlt auf ganz Jerusalem aus. Analog dazu ist „Licht der Welt“ wohl im Sinne von „Licht für die Welt“ zu verstehen. Wir finden diese Gestaltung passt gut auch für die Rheinböllner Kirmes. Was für Jerusalem der Tempel und ihr Laubhüttenfest war, ist für die Rheinböllner ihre Kirche St. Erasmus und ihre Kerb. So finden wir die Verbindung des traditionellen Festes Fronleichnam mit dem Freiluftgottesdienst auf dem Kirchvorplatz auch sehr gelungen. 

    Wir bedanken uns bei Jörg Pira für die Übermittlung der Bilder, die sie sich in der Galerie anschauen können. 

  • Feiertag wird ohne Prozesssionen gefeiert

    Wer erinnert sich nicht gerne daran, wie noch vor wenigen Jahren Fronleichnam auch in unserer Pfarreiengemeinschaft gefeiert wurde. Wunderschön dekorierte Blumenteppiche, eine eindrucksvolle Prozession zog durch die Straßen, flankiert von Kommunionkindern und Messdiener, das ganze Dorf war auf den Beinen. Auch in unserer Pfarreiengemeinschaft gab es in jeder der drei Pfarreien jeweils eine Prozession und groß war die Enttäuschung, wenn wegen des Wetters, die Prozession abgesagt worden ist.

    Aufgrund der immer wieder geänderten Schutzkonzepte wegen der Corona-Pandemie ist es seit drei Jahren kaum möglich eine traditionelle Fronleichnamsprozession auf die Beine zu stellen, denn die Vorbereitungen laufen schon einige Wochen vorher an. Aber auch die immer geringere Kirchenbindung trägt dazu bei, dass es immer schwerer fällt das Fest in traditioneller Weise zu begehen. Vielfach ist es auch so, dass immer weniger wirklich was mit diesem Fest anfangen können.

    Sicherlich haben die Fronleichnamsprozessionen auch in Zukunft ihre Daseinsberechtigung. Das heißt aber auch, dass wir uns gegenseitig unterstützen, auch wenn vielleicht in diesem Jahr Fronleichnam nicht in unserem Dorf gefeiert werden kann. Und dieses Fest wird nur würdig gefeiert werden können, wenn sich viele an diesem Fest beteiligen, wenn eine große Prozession durch die Straßen zieht.

    Aber wir müssen uns auch Gedanken machen darüber, wie solch ein Fest in Zukunft gefeiert werden kann, wenn Fronleichnam als Feiertag noch seine Daseinsberechtigung haben soll. Der Gedanke, dass wir als Kirche raus in den Alltag, an die Ränder gehen, ist in dieser Zeit brandaktuell. Und wie wir das Fest nochmals neu, auch für Kirchenfernere erschließen. Wenn wir auf die Fusion jetzt zugehen, wenn wir ab 01. Januar dann eine Pfarrei Simmern-Rheinböllen sein werden, dann wird sich eine Arbeitsgruppe auch mit diesem Fest beschäftigen müssen. Dazu braucht es Vorschläge und eine intensive Diskussion! Wir freuen uns auf ihre Meinung.

    Ziel muss es sein, dass wir in Zukunft traditionelle Prozessionen in unserer vereinigten Pfarrei haben, aber auch eine Möglichkeit dieses wunderschöne Fest alternativ zu gestalten. Dann wäre dieses Fest sicherlich nicht nur eine „Light-Version“, ein Abklatsch vergangener Tage, sondern hätte dann auch Zukunft.

    In der Bildergalerie hat uns Eva Glocker aus Wahlbach einige Impressionen vom Freiluftgottesdienst in Argenthal geschickt.

    Weitere Fronleichnamsgottesdienste gibt es am

    • Donnerstag, 16.06.2022 um 10:30 Uhr in Liebshausen
    • Sonntag, 19.06.2022 um 10:30 Uhr auf dem Kirchplatz in Rheinböllen
  • Ökumenische Wanderung an Christi Himmelfahrt

    Nach Corona-Einschränkungen in den letzten Jahren war eine ökumenische Wanderung an Christi Himmelfahrt unter dem Motto „Weißt du, wo der Himmel ist?“ geplant. Ich wollte gerne dabei sein und der Antwort nachspüren.

    Menschen aus der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen, der Kirchengemeinde Soonblick, den Ev. Kirchengemeinden Dichtelbach und Rheinböllen machten sich gemeinsam auf den Weg.

    Ist das nicht schon „himmlisch“? Als ich am Treffpunkt, dem Platz vor der katholischen Kirche, ankam, war ich „begeistert“, eine bunte Gruppe war versammelt: Frauen und Männer aus verschiedenen Dörfern und aus der Stadt, junge und ältere Menschen, Katholische und Evangelische standen fröhlich  zusammen gemeinsam mit den Pfarrern Benjamin Engers, Wolfgang Jöst und Thomas Schneider. „Wunderbar“, das gab es in Rheinböllen nicht, als ich ein Kind war!

    Die Worte himmlisch, begeistert und wunderbar bekommen für mich während des Schreibens eine besondere Bedeutung. Auf der Wanderung begleitete uns ein für mich neues Lied „Der Himmel geht über allen auf, auf alle über, über allen auf. Ein Ziel für mich: Am Himmelfahrtstag 2023 möchte ich dieses Lied mit fester Stimme singen können!

    Zur Andacht vor der Kirche in Mörschbach wurde die Gruppe größer. Anschließen machten sich einige aus unterschiedlichen Gründen wieder auf den Heimweg.

    Mit guten Impulsen, guten Begegnungen und Gesprächen führte der Weg weiter durch unsere wunderschöne Heimat: Gräser bewegten sich leicht im zarten Frühlingswind, dazwischen leuchteten roter Mohn und die ersten strahlend blauen Kornblumen – Wirklichkeit, kein Traum. 

    Die letzte Station unserer ökumenischen Wanderung war die Katholische Kirche in Schnorbach. Ich war überwältigt! Die meisten Jahre meines Lebens habe ich in dieser Region gelebt, aber diese schöne Kirche hatte ich noch nie von innen gesehen. Ein weiteres „wunderbares“ Ereignis auf dieser Wanderung. 

    Für die letzte Strecke zurück nach Rheinböllen entschied ich mich nicht für die Fahrt mit dem Kirchenbus. Ich wollte alleine gehen, nicht reden, sondern mich schweigend, atmend und staunend dem Ziel nähern und ankommen.

    Fotos: W. Jöst

    Text: Alice Weis

  • Bald ist Erstkommunion

    Am 04. und 11. Juni gehen unsere Kommunionkinder zum ersten Mal zur Heiligen Kommunion. In Weggottesdiensten haben sie sich auf diesen großen Tag vorbereitet. In einer Bildergalerie (links) können Sie sich einige Eindrücke dieser für die Kinder sehr spannenden und aufregenden Zeit anschauen!

  • Versöhnungstag gefeiert

    Zur Zeit bereiten sich unsere Kommunionkinder auf das Fest der Ersten Heiligen Kommunion vor.

    Zur Kommunionvorbereitung gehören Weggottesdienste und sie empfangen auch vor der Ersten Kommunion das Sakrament der Versöhnung. Das Erstkommunionvorbereitungsteam hat Kreuze und Gebetswürfel mit den Kindern gebastelt und eine Kirchenrallye vorbereitet.

    Beim Weggottesdienst hat man das Abendmahl und die Bedeutung von Brot und Wein besprochen. Es wurden auch Lieder gesungen und das Vater Unser wurde auf Deutsch, Polnisch, Itatlenisch und Portugiesisch gebetet. 

    In einer Galerie können Sie die Bilder hierzu ansehen. 

  • Kartage für Kinder

    In diesem Jahr fand auch vor Ostern die Kartage für Kinder statt.

    Wir haben mit einer Eselwanderung an Palmsonntag zur Waldkapelle begonnen. Bericht

    An Gründonnerstag gab es eine Agapefeier! Die Kinder hörten die Geschichten vom Passachfest und dem letzten Abendmahl, und sie erfuhren viel über das Symbol der Fußwaschung: Jesus hat uns zwei wichtig Zeichen gegeben: Wenn wir das Brotteilen ist er bei uns und er hat uns den Auftrag gegeben:“ Liebt einander wie ich euch geliebt habe“

    An Karfreitag gingen die Kinder einen Kreuzweg durch Rheinböllen: Begonnen wurde am Kreuz auf dem Kirchplatz, weitere Stationen waren am Rathaus, Schule, Feuerwehr, Puricellistift und dem Pfarrgarten. Stationen in denen es um die Anliegen der Welt geht, das Leid der Menschen, um das Thema Bewahrung der Schöpfung und Frieden und die Auswirkungen des Krieges.

    Der Abschluß und Höhepunkt der Kartage war die Osternachtfeier auf den Kirchplatz mit der Auferstehungsgeschichte

    Einige Bilder der Kartage der Kinder haben wir in einer Galerie zusammengestellt.

  • Ein Regenbogen in den Wolken der anderen sein

    Buntes Programm beim Jugendtag in Trier

    Alle zusammen machen den Regenbogen bunt!“, lautete das Motto des diesjährigen Jugendtags im Rahmen der Heilig-Rock-Tage in Trier. Alle, das waren Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsene aus den Jugendverbänden, Pfarreien, Dekanaten, Einrichtungen und Schulen des Bistums. Und auch Jugendliche aus der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen machten mit. Am 30. April hatten sie die Möglichkeit bei Workshops, Gottesdienst und vielem mehr miteinander in Kontakt zu kommen, den Glauben gemeinsam zu erleben und zu feiern.

    Etwa 200 Kinder und Jugendliche folgten der Einladung und versammelten sich in der Aula des Angela-Merici-Gymnasiums in Trier. „Nach zwei Jahren, in denen wir alles digital machen mussten, ist das ein schönes Bild“, freute sich Benedikt Welter von der Abteilung Jugend im Bischöflichen Generalvikariat. Zusammen mit Sarah Henschke, Diözesanseelsorgerin des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), und Sven Loth von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Trier hieß er die angereisten Gäste willkommen. Währenddessen begrüßte BDKJ-Diözesanvorsitzende Lena Kettel mittels Livestream alle Zuhausegebliebenen. Drei Gruppen meldeten sich dafür an, einen eigenen Jugendtag zu feiern. So entwickelte das Jugendzentrum Saarburg in Schoden beispielsweise einen „Escape-Room” für die Kirche vor Ort, den die Jugendlichen in Kleingruppen lösen konnten.

    Die Gäste in Trier konnten nach dem Begrüßungsprogramm an einem Workshop teilnehmen. Aus den Bereichen Spiel, Kreativität, Spirituelles, Bildung und Politik standen elf verschiedene Angebote zur Verfügung. So lud die Vorbereitungsgruppe des Weltjugendtags Kinder und Jugendliche zu portugiesischer Fliesenmalerei ein – passend zum nächsten Weltjugendtag 2023 in Lissabon. Bei der Station des DJK-Sportverbands auf dem Schulhof des Angela-Merici-Gymnasiums konnten sich die jungen Leute dagegen beim Schach oder Tischtennis ausprobieren. Musikbegeisterten bot sich die Möglichkeit, beim Orgelworkshop der Abteilung Kirchenmusik mehr über Bau und Funktionsweise des Tasteninstruments zu erfahren und am Ende sogar selbst beim Bau einer kleinen Holzorgel mitzumachen. 

    Beim abschließenden Gottesdienst im Dom mit Weihbischof Jörg Michael Peters griff Sarah Henschke das Leitthema des Jugendtags noch einmal auf: „Jeder und jede von uns – wir leuchten alle in einer einmaligen Farbe, ohne die etwas fehlen würde. Ohne die die Welt grauer wäre. Ohne die der Regenbogen nicht vollkommen bunt wäre. Nur wir alle zusammen machen den Regenbogen bunt. In der Familie, in der Welt, in der Kirche.“ Und Peters ergänzte: „Ihr seid das Licht der Welt. Seid auch der Regenbogen in den Wolken der anderen.“ Das Zitat der US-amerikanischen Bürgerrechtlerin Maya Angelou bekamen die Besucher und Besucherinnen in Form eines Regenbogen-Stickers am Ende des Gottesdiensts mit auf den Weg.

     

  • Ab Juni machen sich Pilger wieder auf den Weg

    Nach zwei Jahren Zwangspause durch Corona finden wieder Lichterprozessionen statt

    Kisselbach: Was haben der Weltjugendtag in Lissabon und die Waldkapelle in Kisselbach gemeinsam. Beide stehen unter dem Patronat "Unserer Lieben Frau von Fatima", den Marienerscheinungen von 1917 des bekannten portugiesischen Wallfahrtsortes. Während die jugendlichen Pilger aus aller Welt noch ein Jahr warten müssen, das internationale Jugendtreffen der katholischen Kirche wurde wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben, können die Hunsrücker Pilger ab 13. Juni wieder zu ihrer Waldkapelle mit Kerzen und Gebeten pilgern. Vor Corona nahmen hunderte von Gläubigen an den traditionellen Lichterprozessionen in den Monaten Mai bis Oktober zur Waldkapelle Kisselbach teil.

    Normalerweise startet die Vorbereitung auf die Wallfahrtssaison schon Anfang des Jahres. Prediger, Musikvereine und Chöre müssen angefragt werden, ob sie die Lichterprozessionen mitgestalten können. Am Jahresprogramm muss noch gefeilt werden: "Wir sind aber froh, dass es endlich wieder losgehen kann", bestätigt Pfarrer Thomas Schneider: "Wenigstens konnten wir letztes Jahr zumindest die Heilige Messe an der Waldkapelle feiern", so der Rheinböllner Pfarrer, der auch zuständig für Kisselbach ist.

    Zwischen durch kamen aber immer viele Pilger, Wanderer und Gläubige vorbei. Dies bestätigt auch Lucia Schorn, die zusammen mit ihrem Mann Lothar die Lichterprozessionen organisiert und auch für die Pflege der Waldkapelle verantwortlich ist: „Gerade während der Corona-Pandemie, aber auch jetzt durch den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine wurden besonders viele Opferkerzen an der Waldkapelle angezündet. Dies zeigt, dass die Menschen solche Orte brauchen in dieser trostlosen Zeit.“

    Die Eröffnung des Marienmonates Mai fand traditionell mit einer Messe an der Waldkapelle statt, auch am 13. Mai wird noch nicht zur Waldkapelle mit einer Lichterprozession gepilgert, stattdessen findet nur eine Heilige Messe um 18.30 Uhr an dem Marienheiligtum im Kisselbacher Wald statt. Doch am 13. Juni, sollen die traditionellen Lichterprozessionen wieder losgehen. Begonnen wird dann mit der Feier der Heiligen Messe in der St. Apollonia-Kirche in Kisselbach, anschließend pilgern die Gläubige mit brennenden Kerzen und Gebeten zur Waldkapelle. Dort hören sie die Predigt, ehe sie dann wieder in die Kisselbacher Kirche zurückkehren um dort den in der katholischen Kirche besonders feierlichen eucharistischen Segen zu empfangen.

    Dass die Lichterprozessionen in normalen Zeiten immer an einen 13. stattfinden, geht auf die Marienerscheinungen im portugiesischen Fatima zurück. Vom 13. Mai bis 13. Oktober 1917 erschien den drei Hirtenkinder Lúcia dos Santos und den Geschwistern Jacinta und Francisco Marto um ihnen drei Geheimnisse zu offenbaren. Diese werden als der zweite Weltkrieg, der Beginn der kommunistischen Herrschaft in Russland und das Papstattentat vom 13. Mai 1981 interpretiert. Seit diesen Erscheinungen wird Maria als die Königin des Friedens verehrt.

    So entstand aus kleinen Anfängen im Laufe der Jahre am Waldrand von Kisselbach eine Gnadenstätte, das Marienheiligtum der Waldkapelle. Am Ende des Zweiten Weltkrieges hat ein Soldat an einer Buche am Waldrand von Kisselbach ein kleines Marienbild angeheftet mit der Unterschrift: „Maria hat mir auf wundersame Weise geholfen.“ Er wollte mit diesen wenigen Worten seine Dankbarkeit, dass er überlebt hat, gegenüber Maria zum Ausdruck bringen.

    Seit dieser Zeit pilgerten Sonntag für Sonntag viele Gläubige von Kisselbach und der Umgebung zu dem Marienbild, um in den schweren Zeiten nach dem Kriege für die Gefallenen, Vermissten und deren Angehörige zu beten.

    Bei der Markusprozession 1946 wurde das Marienbild kirchlich gesegnet. Der damalige Pfarrer Gregor Csoti trug sich mit dem Gedanken, an dieser Stelle ein Marienheiligtum zu errichten.

    Am 08.12.1953, bei Beginn eines marianischen Jahres, teilte er seine Absicht der Kirchengemeinde mit. Der Erfolg war erstaunlich. Die Zivilgemeinde schenkte der Kirchengemeinde das Grundstück, die Gläubigen spendeten innerhalb von zwei Monaten den Betrag von über 5.000,00 DM. so konnte das Marienheiligtum am Feste Christi Himmelfahrt, am 27.05.1954 eingeweiht werden.

    Seit der Weihe des Heiligtums wird während des Sommers am 13. Des jeweiligen Monats eine Lichterprozession mit Predigt und Andacht an der Kapelle gehalten. Hunderte von Gläubigen aus der näheren und weiteren Umgebung nehmen daran teil. Auch hohe Würdenträger nahmen an den Lichterprozessionen teil, so der inzwischen verstorbene Trierer Bischof Dr. Hermann Josef Spital (1986), Kardinal Reinhard Marx (2004) und  Weihbischof Jörg Michael Peters (2014)

    Bischof Stephan Ackermann 2017 und dessen Generalvikar Ulrich, Graf von Plettenberg 2018 haben an der Lichterprozession teilgenommen.

    So wurde aus dieser kleinen Kapelle ein bedeutender Wallfahrtsort. Kisselbach wird daher von vielen auch als das Lourdes des Hunsrücks bezeichnet. Die Verbindung zu dem französischen Wallfahrtsort zeigt sich besonders, dass in dem neugestalteten Altar in der Kirche St. Apollonia in Kisselbach ein Stein aus der weltberühmten Mariengrotte aus Lourdes eingemauert ist.

    Mehr zur Waldkapelle gibt es bei Lucia Schorn (Telefon: 06766/408) oder www.pfarreiengemeinschaft-rheinboellen.de.

  • Mit Barni zur Waldkapelle gepilgert

    Kinder feierten den Beginn der Karwoche – selbst ein lebendiger Esel durfte da nicht fehlen

    Kisselbach    Er war der Blickfang an diesem kalten Sonntagmorgen. Ein Esel führte die Palmprozession an. Wie Jesus einst in Jerusalem auf einem Esel einzog, so pilgerten die Kinder, die sich zur Zeit auf ihre erste heilige Kommunion vorbereiten,  mit ihren Familien und dem Esel Barni, der im Besitz der Familie Margraf aus Kisselbach ist, von der Kirche in Kisselbach zur Waldkapelle.

    Eine Woche vorher haben die Kommunionkinder zusammen Palmzweige aus Buchsbaumzweigen gebastelt. An der Waldkapelle haben die Kinder eine kleine Andacht gefeiert, hier wurde auch die Geschichte von Jesus erzählt, als er in Jerusalem eingezogen ist. „Wir wollten Jesus auch in unserer Mitte begrüßen und willkommen heißen mit unseren Palmzeigen, wie damals die Menschen in Jerusalem Jesus begrüßt haben“, so Gemeindereferentin Daria Thoi die zusammen mit Ehrenamtlichen den Gottesdienst vorbereitet hat. In dem Gottesdienst wurde das Lied mit dem Refrain gesungen: „Von Mensch zu Mensch eine Brücke bauen, dem anderem tief in die Augen schauen, in jedem Menschen Gutes sehen und nicht an ihm vorüber gehen.“ Dazu haben die Kinder Brücken gebildet, die verbinden und durch die andere laufen können.

    Im Gottesdienst wurden auch die Palmzweige gesegnet. So wurde die Karwoche gestartet. An Gründonnerstag feiern die Kommunionkinder eine Agapefeier in Rheinböllen. Mit der Abendmahlfeier und der Fußwaschung der Jünger von Jesus Christus sollen hier zwei wichtige Zeichen den Kindern deutlich gemacht werden auf die der christliche Glauben aufbaut, nämlich  gemeinsam Mahl feiern und die Haltung der Nächstenliebe und Dienst am Nächsten.  Dazu  basteln die Kinder  einen Ostergarten aus Naturmaterialien mit Stationen der Karwoche von Palmsonntag bis Ostern.

    Die weiteren Termine in der Karwoche:

    •    Kreuzweg für Familien am Karfreitag ab 11 Uhr Kath. Kirche in Rheinböllen
    •    Osternacht für Familien am Karsamstag 19:00 Uhr kath. Kirche in Rheinböllen

    Mehr Informationen zur Kinder- und Jugendarbeit der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen gibt es bei Gemeindereferentin Daria Thoi unter 06764/3020812 oder unter www.pfarreiengemeinschaft-rheinboellen.de

     

     

  • Franziskanerbrüder zum zweiten Mal in Ukraine

    - Hilfstransport sehnlichst erwartet

    Bereits zum zweiten Mal hatte sich eine Delegation der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz mit Bruder Bonifatius, Bruder Timotheus und Bruder Johannes Maria auf den Weg in die Ukraine aufgemacht, um gezielt zu helfen. Die drei Ordensbrüder wurden begleitet vom Einrichtungsleiter zweier Altenhilfeeinrichtungen in Trägerschaft der Franziskanerbrüder, Michael Hartmann.

    In der Nacht zum 1. April sind die vier Männer mit zwei Kleintransportern von Bad Kreuznach aus aufgebrochen mit Ziel Tscherwonohrad. Abwechselnd fuhren sie die über 1.400 km, um dort vor allem medizinische Hilfsmittel zu übergeben.
    Der Ort liegt 30 km hinter der ukrainisch-polnischen Grenze, bereits Anfang März sind Hilfsgüter an die örtliche Pfarrei zur Verteilung an Bedürftige von einer Abordnung der Brüder überbracht worden.

    Bruder Bonifatius Faulhaber ist sehr beeindruckt vom Engagement des dortigen Pfarrers Mykola Leskiv und seinen Helfern: „Sie kümmern sich vor Ort um den Weitertransport der medizinischen Hilfsmittel in ein Krankenhaus nach Charkiw, östlich von Kiew gelegen und schwer umkämpft. Manche der Hilfsgüter werden auch nach Mariupol gebracht. Wir alle können uns vorstellen, unter welch gefährlichen Umständen diese Missionen erfolgen. Herzlichen Dank für ihr unermüdliches Engagement und Gottes Segen!“
    Am Sonntagabend, dem 3. April, sind die vier Männer wohlbehalten, aber sehr mitgenommen von den Kriegseindrücken und der Not der Menschen in Bad Kreuznach angekommen.
    Der dritte Hilfstransport in die Ukraine ist schon geplant für Ende April.

    Die Franziskanerbrüder werden auch weiterhin helfen und die Menschen in der Ukraine unterstützen! Speziell werden medizinische Güter und spezielle Kleidung dorthin gebracht, denn gerade in den Krankenhäusern fehlt es an allem und die Anzahl der verwundeten Zivilbevölkerung steigt von Tag zu Tag. Die Brüder danken sehr für die bisherigen Spenden und bitten weiterhin um finanzielle Unterstützung, damit es auch in Zukunft Hilfstransporte geben kann. Jeder Euro kommt zu 100 Prozent in der Ukraine an.

    Wer die Transporte und andere Hilfsleistungen der Franziskanerbrüder unterstützen möchte, kann dazu folgendes Spendenkonto nutzen: 

    Franziskanerbrüder v. Hl. Kreuz
    Stichwort: UKRAINE
    Konto: DE69 3706 0193 3013 3320 10

    Weitere Infos zur Ukraine-Hilfe der Franziskanerbrüder finden Sie auf www.franziskanerbrueder.de.

Berichte 2021

  • Abschied von Pater Joseph

    Unser Bischof hat P. Joseph Thazathuveettil zum 01.01.2022 von seinen Aufgaben als Kooperator in den Pfarreiengemeinschaften Kirchberg und Simmern entbunden. Er wird zunächst nach Berlin gehen und dort Dienste in St Clemens übernehmen.

    P. Joseph hat seinen Dienst bei uns seit 2013 in verschiedenen Funktionen ausgeübt. Er hat zusammen mit P. George Parekandatil das Geistliche Zentrum im Kloster Ravengiersburg geleitet und mit Besinnungstagen geistliche Impulse gegeben. Nach dem Weggang von Pastor Günther Vogel aus Rheinböllen war er dort Pfarrverwalter. Dann wurde er Kooperator in der Pfarreiengemeinschaft Kirchberg und in unserer Pfarreiengemeinschaft Simmern.

    Er hat die Heiligen Messen mit uns gefeiert, die Sakramente gespendet, Kinder getauft, Brautleute gesegnet und Kranke gesalbt, die Toten beerdigt und die Trauernden getröstet. Er hat die Alten und Kranken zuhause besucht.

    Wir sagen ihm ein herzliches Dankeschön für seinen treuen Dienst und wünschen ihm für seinen Neuanfang in seiner Heimat Kerala alles Gute und Gottes Segen.

    Ein persönliches Wort des Abschiedes und des Dankes ist auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Simmern veröffentlicht.

  • Weihnachtspost für unsere Senioren

    Auch in diesem Jahr erhalten die Senioren unserer Pfarreiengemeinschaft einen Weihnachtsgruß. In diesem Jahr haben wir uns für eine schön von uns gestaltete Weihnachtskarte entschieden, die wir mit selbstgebastelteten Papiersternen dekorierten.

    Wenn Sie auf das Bild links klicken, können sie sich die Karte anschauen!

  • Mit Gott im Garten

    Ellern: In der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen können sich die Menschen auch mal den Pastor nach Hause holen und in kleiner Gemeinschaft Gottesdienst feiern. Sicherlich ein Format, dass auch nach Corona Zukunft haben wird.

    Sonntagabend, 18.00 Uhr in der Simmerner Straße in Ellern. Man hört Traktoren, die die Ernte nach Hause bringen. Viele verweilen draußen um die letzten warmen Sommertage zu genießen. Auch im Garten der Eheleute Werner ist einiges los. Nach und nach treffen Gäste ein. Doch hier startet keine Gartenparty. Die Menschen sind gekommen, um Gottesdienst zu feiern. Die Corona-Pandemie ist der Impuls für neue Ideen in der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen: Wenn nur wenige in die Kirche kommen dürfen, kommt die Kirche eben raus. Viele Gottesdienste wurden in der Stadt Rheinböllen und den umliegenden Dörfern im Freien gefeiert, sogar Autogottesdienste waren dabei. Das Besondere in Ellern war, dass er nicht auf einem repräsentativen öffentlichen Platz stattgefunden hat, sondern eben in einem herrlichen naturbelassenen Garten. Gastfreundschaft wird groß geschrieben. Dies spürt der kleine Leo sofort und pflückte für jeden Gottesdienstbesucher einen Apfel vom daneben stehenden Baum.

    Alles andere steht schon bereit. Stühle sind am Nachmittag in den Garten geschleppt und zum Schutz vor der tiefstehenden Sonne ein Pavillon über den Altar aufgebaut worden. Dort wurde der Gottesdienst gefeiert. Kelch, Hostienschale und ein Lektionar wurde vom Pfarrer Thomas Schneider mitgebracht, der Blumenschmuck stammte vom Garten der Familie Werner. Musikalisch gestaltet wurde der außergewöhnliche Gottesdienst von Yvonne Brozek an der Gitarre, jeder Teilnehmer hatte sein Gotteslob dabei und so sang die kleine Gemeinschaft kräftig mit. Auch Gastgeber Klaus Werner wirkte am Gottesdienst mit, er fungierte als Lektor und trug auch die Fürbitten vor.

    Nach dem Gottesdienst sind alle Teilnehmer begeistert: „Eine super Idee, das könnte ruhig öfters stattfinden“, so eine Gottesdienstteilnehmerin. Auch Pfarrer Thomas Schneider hat es gefallen. Er will solche Möglichkeiten aufrechterhalten, sagt er: „Länger, als die Pandemie dauern wird.“ In den Zeiten vor Corona, sagt er, „haben wir uns doch mit vielem schwergetan – wir sollten die jetzige Krise nutzen, um umzudenken.“ Das Erleben der Gemeinschaft sollte gestaltet werden: „Nicht auf die Teilnehmer-Zahlen schauen, zusammenrücken zu einer erlebbaren Größe, Glauben in die persönlichen Räume holen.“ Natürlich sei das erst einmal ein größerer Aufwand, aber „vielleicht können wir so auch  gerade an den Orten verstärkt präsent sein, wo wir als Kirche normalerweise nicht oft zu finden sind.

    In der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen finden öfters Gottesdienste an ungewohnten Orten statt. Informationen dazu gibt es beim Katholischen Pfarramt unter 06764/30 20 80 oder auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft unter www.pfarreiengemeinschaft-rheinboellen.de

  • 20. Jugendfestival an der Jugendkirche

    Flughafen Hahn:  Ein Neustart war gefragt. Das 20. Jugendfestival auf dem Hunsrück war weit mehr und weitaus anders als eine Wiederholung. 

    Den Jugendlichen bot sich ein ganzes Wochenende lang ein umfangreiches Programm. Gute und langjährige Erfahrungen spielten dabei ebenso eine Rolle, wie neue Menschen und Angebote.

    Noch vor seiner offiziellen Einführung leitete der neue Jugendpfarrer der Fachstelle Koblenz, Dominic Lück, recht spontan den Jugendgottesdienst mit der Band Changes. Für ihn war der Einsatz auf dem Hunsrück eine Premiere. Die gestaltete er zur Zufriedenheit der Besucher des Jugendgottesdienstes nicht nur mit ein wenig Humor: „ Ich sehe so aus als ob ich mich drinnen eingekleidet hätte, aber das ist meine Dienstkleidung.“ Ein Geschenk hatte er nicht mit, „dafür bringe ich mich mit und lade alle ins x-ground, zu uns in die Jugendkirche in Koblenz ein. Daneben haben wir eine gute Pizzeria und es gibt für jeden der kommt so viel so lange esP izza gibt.“

    Einige Jugendlichen hatten am Vormittag mit Daria Thoi erarbeitet, wer aus ihrer Sicht Jesus ist und stellten die im Jugendgottesdienst vor.

    Neu gestaltet werden sollte das Altarbild. Jugendliche erarbeiteten es in einem Workshop und stellten es im Jugendgottesdienst vor. Dabei malten sie Tauben, als Zeichen der Hoffnung und des Friedens, Wolken, die in Richtung Jesu, der im Mittelpunkt steht, wandern. Dabei steht der Himmel für das Zuhause in dem  der gekreuzigte Jesu schwebt. Dabei verzichteten sie in ihrem detaillierten Bild eines freundlichen, erschöpften Mannes auf die Nägel am Kreuz, da er freiwillig gestorben war. Neben inhaltlichen Workshops bot das Festival ein buntes Programm an sportlichen, künstlerischen, kreativen und handwerklichen Workshops. Mit bekannten und erfahrenen Workshopleitern aber auch neuen Aktiven in der Runde. Zum ersten Mal dabei war Sandra Dorfey. Sie gestaltete einen Workshop zu Typ- und Stilberatung, dessen Ergebnisse die Jugendlichen in einer kleinen open-Air-Modenschau zeigten. Dabei profitierten die Jugendlichen nicht nur von ihrer beruflichen Erfahrung sondern auch dem Kleiderangebot vor Ort.

    Ungewöhnlich war die Kombination von 2nd Hemd&Hose Markt und Jugendfestival. Da das Jugendfestival open Air stattfand und die Jugendlichen in Zelten übernachteten, bot die Halle Platz für den 2nd Hemd & Hose Markt. Es braucht Menschen wie Nina Dieser, die nicht nur mit ihrer Sprachförderklasse aktiv den Aufbau des Marktes unterstützte. Sie brachte auch junge Flüchtlinge zum Festival und begleitete sie bei ihrer Teilnahme.  

    Corona und der Brand haben das Arbeiten in den letzten zwei Jahren stark beeinflusst. Auch wenn die kath. Jugend im Dekanat Simmern-Kastellaun in den Gemeinden Projekte, Gruppenangebote,  und Freizeiten umgesetzt hatte, fanden größere Veranstaltungen zunehmend zentraler auf dem Flughafen Hahn statt. Dort nahm vor 20 Jahren mit dem ersten Jugendfestival alles seinen Anfang. Verschiedene Gebäude wurde genutzt, bis nach fast 10 Jahren das aktuelle Gebäude gemietet werden konnte.

    Neu sollte die Teilnahme von Jugendlichen von der Ahr sein. Das Angebot am Sinzig mit dem Bus für das Wochenende oder nur den Samstag anzureisen, wurde nicht angenommen.

    Dankbar war das Vorbereitungsteam für die Unterstützung bei der Verpflegung durch die Malteserjugend und den Seniorenkreis Sohren. Zum ersten Mal zum Einsatz kam der Menschenkicker, den der Kreisjugendring zur Verfügung stellte.

    Neu sind auch die Haltungen der Eltern zur Teilnahme an unterschiedlichsten Angeboten der Jugendverbände. Eltern suchen – auch bei Jugendlichen in der Firmvorbereitung – selbst nach Rechtfertigungen, dass ihre Kinder nicht die gesamte geplante Zeit dabei sein müssen. Vielfach immer weniger Einsatz für den Wunsch nach dem gleichen Ergebnis. Ein Trend unserer Zeit.

    Eine weitere Premiere war der Einsatz von DJ Toto und das Konzert von Pit&Paul. Zum ersten Mal hatte die Jugendband von crossport to heaven ein Konzert mit einer bunten Palette Cover-Songs mit wenigen nächtlichen Proben vorbereitet. Sie begeisterten ihr Publikum und ebneten DJ Toto den Weg für einen gelungenen Ausklang des Festivalabends.

     

     

  • Ende oder Neuanfang?

    In zwei der drei Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen werden Gremien neu gewählt

    Rheinböllen: Im Bistum Trier werden am 6. und 7. November 2021 die pastoralen Gremien neu gewählt. Das ist ein weiterer Schritt auf dem Weg in neue Strukturen: In den kommenden vier Jahren sollen sich die Pfarreien auf der Ebene der heutigen Pfarreiengemeinschaften oder darüber hinaus zu neuen Pfarreien zusammenschließen. So werden in zwei der drei Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen neue Gremien gewählt. Dabei werden unterschiedliche Wahlmodelle angewendet.

    Bislang war eine Direktwahl in den Pfarreienrat nur möglich, wenn sich alle Pfarreien einer Pfarreiengemeinschaft dafür entschieden hatten. Diese Bedingung fällt nun weg: Jede Pfarrei kann für sich entscheiden, welches der drei Wahlmodelle sie anwendet. So hat sich der Pfarrgemeinderat Rheinböllen für das Modell Pfarrgemeinderat entschieden: „Wir wollen als gewähltes Gremium in der Stadt Rheinböllen präsent und ansprechbar sein“, so die bisherige Pfarrgemeinderatsvorsitzende Kornelia Theis. Die Pfarrei Rayerschied möchte ihre Kandidaten direkt in den Pfarreienrat entsenden. „Wir halten diese Option am geeignetsten für unsere Situation vor Ort, um den Übergangsprozess in unserem Bistum konstruktiv begleiten zu können, wir wollen gleichzeitig aber lokale Teams vor Ort etablieren, um auch in Zukunft das Gemeindeleben in unseren Dörfern zu gestalten“, so der Pfarreienratsvorsitzende Markus Koch aus Rayerschied.

    Kein Gremium wird in der Pfarrei Schnorbach gewählt, da die bisherigen Amtsinhaber des Kirchengemeinderates sowohl aus gesundheitlichen Gründen, wie auch aus beruflichen Gründen ihre Aufgabe nicht mehr fortsetzen können. Hier wird vermutlich für die Übergangszeit bis zur Fusion ein Verwalter vom Bischof eingesetzt. Zur Zeit werden Gespräche von der Bistumsleitung mit Pfarrer Thomas Schneider geführt: „Da wichtige Aufgaben, wie Küster- und Organistendienst zur Zeit besetzt sind, können zumindest die Gottesdienste mittelfristig in den beiden Kirchen Schnorbach und Argenthal weiterhin gefeiert werden“, so Pfarrer Schneider. „Vorwürfe an den bisherigen Kirchengemeinderat Schnorbach sind sicherlich fehl am Platz“, betont die Vorsitzende der Verbandsvertretung Martina Plenz-Günster. Finanziell ist man gut aufgestellt und auch die Gebäude sind in einem guten baulichen Zustand. „Wir haben aber auch gemerkt, dass durch berufliche Doppelbelastung und gesundheitliche Probleme es immer schwieriger geworden ist, notwendige Weichenstellungen in der Pfarrei Schnorbach für die Zukunft anzugehen. Insofern verdienen die bisherigen Mitglieder des Kirchengemeinderates der Pfarrei Schnorbach Respekt für diese sicherlich nicht einfache Entscheidung“, so die Vorsitzende der Verbandsvertretung.

    Doch wie geht es nun in der Pfarrei Schnorbach weiter: „Die Situation ist sicherlich kein Dauerzustand in Schnorbach und Argenthal und eine der großen Herausforderungen für den neu gewählten Pfarreienrat in der nächsten Amtszeit. Hier werden wir versuchen einen Neuaufbau zu starten“, so der Pfarreienratsvorsitzende Markus Koch aus Rayerschied. Es sollen Gespräche vor Ort geführt werden, jeder ist eingeladen sich je nach Begabung und Talenten, sowie zur Verfügung stehender zeitlicher Recourcen sich einzubringen, ob längerfristig oder auch in Projekten. Die Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen sind da durchaus offen für neue Wege, ausgetretene Pfade können gerne verlassen werden. „Es gibt ja immer noch ein lebendiges Glaubensleben vor Ort. So bereichert unsere Gottesdienste seit Jahren die Musikgruppe Impulse mit modernem neugeistlichen Liedern, die Messdiener in Argenthal werden gut betreut und auch die Sternsingeraktion werden von engagierten jungen Frauen sehr gut organisiert“, betont Gemeindereferentin Daria Thoi.

    „Die Zeit der Vorbereitung der Wahlen und die kommende Amtsperiode der Gremien werden bedeutende Phasen sein, in denen wichtige Weichenstellungen für die zukünftige Gestalt der Kirche und des christlichen Lebens in unserem Bistum erfolgen“, betont Bischof Ackermann. Er dankt allen Gremienmitgliedern für ihr Engagement, ihre Zeit und Kraft, die sie in den vergangenen Jahren in ihr kirchliches Ehrenamt gesteckt hätten. Zugleich bat er die Räte, die nicht erneut zur Wahl antreten, ihr Wissen und ihre Erfahrung an die Nachfolgerinnen und Nachfolger weiterzugeben. „Auch künftig braucht es Jugendliche, Frauen und Männer, die das Recht auf Mitbestimmung und die Möglichkeit des Mitgestaltens in den Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften und später in den Pastoralen Räumen wahrnehmen“, so der Bischof.

    Mehr Informationen zur Gremienwahl gibt es auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft www.pfarreiengemeinschaft-rheinboellen.de Wer insbesondere in Zukunft in der Pfarrei Schnorbach aktiv mitarbeiten möchte, wendet sich an Pfarrer Thomas Schneider unter 06764/30 20 811.

  • Autos vor der Urlaubszeit gesegnet

    Rheinböllen   Autos gehören heute zum Alltag der Menschen. Sie werden gebraucht um den Lebensunterhalt zu verdienen, der Freizeitbeschäftigung nachzugehen oder auch um im Urlaub Entfernungen zu überwinden um sich dort von der Alltagslast zu erholen. So verbringt jeder Deutsche im Schnitt vier Jahre seines Lebens im Auto und auch in der Urlaubszeit sind viele Menschen in ihrem eigenen PKW unterwegs um sich in fernen Ländern von der Last des Alltages zu erholen.

    Aus diesem Grund finden in Rheinböllen seit vielen Jahren zu Beginn der Urlaubszeit Autosegnungen in Verbindung mit einem Gottesdienst auf dem Gelände der Spedition Pira statt. Normalerweise feiert man gemeinsam in einer Halle, doch die Corona-Pandemie zwingt die Verantwortlichen andere Wege zu gehen und so fand auch in diesem Jahr dieses Angebot als Autogottesdienst statt. In mehr als 60 Fahrzeugen konnten die Gläubigen, sicher vor der Ansteckung des Corona-Virus, an dem Gottesdienst teilnehmen. Jörg Pira, Eigentümer der Spedition Pira, hatte kurzerhand zwei LKW-Anhänger freigeräumt. Auf dem einen Anhänger wurde der Altar aufgebaut, an der Pfarrer Thomas Schneider zusammen mit den Messdienern den Gottesdienst zelebrierte, auf dem anderen Anhänger begleitete die Jugendmusikband Changes von der Jugendkirche crossport to heaven unter der Leitung von Diakon Clemens Fey den Gottesdienst. Als Lektorin fungierte Ursula Baumgarten von Rheinböllen: „ Nach dem tollen Erfolg beim ersten Autogottesdienst im letzten Jahr wollten wir diese Form auch in diesem Jahr anbieten, weil immer noch sehr viele Gläubige sehr vorsichtig sind, bei einem traditionellen Gottesdienstbesuch in einer Kirche“, erklärte Jörg Pira, der auch im Pfarrgemeinderat Rheinböllen aktiv ist, die Beweggründe für dieses besondere Angebot. „Es ist zwar zu Beginn etwas ungewohnt vor Autos zu predigen und nicht unmittelbar die Menschen zu sehen, aber insbesondere beim Friedensgruß, wenn viele Autohupen ertönen, entsteht auch ein Gemeinschaftsgefühl“, so Pfarrer Thomas Schneider.

    Für die gute Atmosphäre zeigte sich insbesondere die Jugendband Changes von der Jugendkirche crossport to heaven verantwortlich. Einige Teilnehmer waren so begeistert von den erfrischenden Musikbeiträgen, dass sie ihre Autos verließen um mit zu swingen: „Wir sind der Jugendband Changes und insbesondere Diakon Clemens Fey dankbar, für ihre Bereitschaft erneut den Autogottesdienst mitzugestalten und damit den Teilnehmern auch zu zeigen, dass Kirche jung ist und lebt“, ist Gemeindereferentin Daria Thoi für die Unterstützung sehr dankbar.

    Nach dem Gottesdienst segnete Pfarrer Schneider die Fahrzeuge: „Es ist nicht das Blech, das wir segnen, sondern der Mensch, der bewusst und rücksichtsvoll mit dem Auto umgehen soll“ hieß es, bevor die Autos und Motorräder mit Weihwasser besprengt wurden.

    Mehr Informationen, auch zu besonderen Gottesdiensten, auch an ungewohnten Orten gibt es im Internet auf der Seite der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen unter www.pfarreiengemeinschaft-rheinboellen.de

  • Bolivienkleidersammlung fand statt

    Hunsrück Die Bolivienkleidersammlung stand ganz im Zeichen von Corona. Weniger Jugendliche, weniger fleißige Hände, stellenweise weniger Kleidersäcke, aber dennoch ein guter Verlauf und ein erfolgreicher Abschluss. Der ungewohnt späte Termin und die ausgefallene Sammlung in 2020 wird mit Sicherheit einen Anteil daran haben, war an allen Verladestationen eine diskutierte Vermutung.

    „In Kastellaun und in den Dörfern wo wir eingesammelt haben war es definitiv weniger als sonst.
    Die Dörfer, die die Säcke selber gebracht haben, haben meines Wissens nach nicht so viele Einbußen gemacht“, berichtet Mara Fieweger. Sie zählt zum harten Kern bei den Helfern in Kastellaun, den es zum Glück auch nach Corona noch in Kirchberg, Simmern bzw. Rheinböllen gibt. Seit einigen Jahren wird zwischen Simmern und Rheinböllen die Verladestation jahresweise gewechselt. Aus den jeweiligen Dörfern im Umkreis werden die gesammelten Säcke dorthin gebracht. Die Dekanatsjugendrunde macht sich weiterhin für diese Form der Straßensammlung stark. Auch wenn nicht immer genau planbar ist, ob die Fahrzeuge ausreichen, kann doch rasch ausgeholfen werden: So wie für die letzten beiden Transporter in Rheinböllen der LKW von der Verladestation in Stromberg gekommen ist. Bufdi Patrick Pira, der im Einsatz der Fachstelle Jugend tätig ist, lotste ihn vor Ort. Die Organisation erfolgt in enger Abstimmung mit Hermann Bischof von der Firma Striebel, die mit dem Siegel der FairWertung der Partner der Bolivienkleidersammlung im Bistum Trier ist. „Wir hatten einen ganz netten LKW Fahrer der die ganze Zeit mit angepackt hat. Das hat das Aufladen sehr erleichtert.“ , freut sich Daria Thoi, Gemeindereferentin aus Rheinböllen.

    Erfreut waren die Organisatoren über die bereitwillige Unterstützung der Bürgermeister  wie z.B. in der ehemaligen Verbandsgemeinde Rheinböllen, die selbstverständlich in der Gemeinde und dem Amtsblatt informierten. Die Bolivien- Kleidersammlung ist eine große Solidaritätsaktion. Sie lebt vom aktiv und beteiligt sein der Jugendlichen. Durch ihren Fleiß und  ihren Einsatz ermöglichen sie eine Veränderung der Lebensbedingungen für andere Jugendliche.

    „Daher wäre zu wünschen, dass jede  Gemeinde weiterhin daran interessiert ist, dass sich Kinder und Jugendliche in ihrem Dorf für solche Solidaritätsaktionen engagieren. Sie lernen dabei wie wichtig es ist, aber auch nie einfach, für andere etwas zu bewegen, zu verändern und etwas Gutes zu tun. Das wird sich mit Sicherheit auch auf das Zusammenleben in der Ortsgemeinde aus. Dies kann durch keinen Kleidercontainer ersetzt werden.“, eine Haltung, die am Sammeltag immer wieder vertreten wird. Mit der Bolivienkleider-sammlung ist auch der 2nd Hemd&Hose Markt für die Jugendlichen in Bolivien verbunden, der auf den September 2021 verschoben wurde. 

    So mancher vergleicht den Einsatz bei der Kleidersammlung mit dem Besuch in einem Fitnessstudio, einem Wurftraining im Handball oder einem Einblick in die Arbeit einer Fachkraft für Lagerlogistik oder eines LKW Fahrers. Sicherlich hat die Kleidersammlung von allem ein wenig und und sie bringt Jugendliche weiter in ihrer Entwicklung voran. Daher sollte die Region sich auch weiterhin für eine Straßensammlung stark machen. Die zuständigen Hauptamtlichen wie Carsten Kling, Werner Wagner,  Daria Thoi, Renate Steyer und Clemens Fey waren begeistert, wie gut in Corona Zeiten die Verteilung der Säcke aus dem Vorjahr, der Flyer und der Informationen durch die Jugendlichen geklappt hat. „Aktive und ehemalige Messdiener haben ganz rasch auf den Aufruf zum Verteilen der Säcke reagiert und waren auch beim Einsammeln dabei“, berichtet Renate Steyer für die Pfarreiengemeinschaft Simmern.

    Aber auch wie bereitwillig sich die Jugendlichen auf die Corona Bedingungen einlassen konnten und dadurch die Belastung für die Einzelnen höher waren, freute die Haupt- und Ehrenamtlichen.

    Möglich ist die Aktion nur durch die Zusammenarbeit mit den anderen Verbänden. Dazu zählt die THW Gruppe, die in verschiedenen Dörfern sammelt, aber auch die Feuerwehr in Rheinböllen, die mithilft. Aber auch für die Verpflegung, die die Malteser für Kirchberg oder die Pfadfinder in Rheinböllen sicherstellen.

    Coronakonform musste alles extra verpackt werden und statt einer warmen Mahlzeit gab es Lunchpakete.

    Für die alten Hasen wäre noch mal ein traditioneller Erbseneintopf für 2022 wünschenswert, während die Jugendlichen lieber Nudeln mit Saucen zur Auswahl haben. Hier haben Low Carb, Regionalität und Nährwert noch keinen Einzug gehalten. Gerade bei den Fahrern und den beteiligten Unternehmen kann seit Jahren auf viel Erfahrung und Zuverlässigkeit gebaut werden. Dafür sind die Organisatoren extrem dankbar.

    Es zeigt sich aber auch, dass es schwieriger war, die Jüngeren zur Mitwirkung zu gewinnen. Die Firmvorbereitung war in 2020 coronabedingt nicht so intensiv und persönlich, es fehlen die positiven Erfahrungen einer Bolivienkleidersammlung und anderer Aktionen. Nun ist es viel schwieriger, sie wieder zu mehr Engagement zu aktivieren. Während die Jugendlichen, die sich auf die Firmung noch vorbereiten wie in Emmeslhausen, mit Elan dabei waren. „Wir hoffen, das die Aktion auch in den nächsten Jahren wieder möglich ist.“, hofft Daria Thoi.  

  • Restaurierung der Marienkapelle beginnt Mitte Juli 2021

    Wir hatten berichtet, dass mit einem Kostenaufwand von 524.000 die Außen- und Innenrenovierung der Marienkapelle und des ehemaligen Krankenhauses im Puricelli-Stift in Rheinböllen durchgeührt werden soll. Mittlerweile sind bis auf die Malerarbeiten innen alle Gewerke ausgeschrieben und vergeben. Mit den Restaurierungsarbeiten soll ab 19. Juli 2021 begonnen werden. Die Arbeiten werden bis Anfang nächsten Jahres andauern.

    Marienkapelle geschlossen

    Während der Restaurierungsarbeiten bleibt die Kapelle im Puricelli-Stift für Besucher, Gottesdienste,

    Andachten, Hochzeiten, Taufen usw. geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

    Erneuter Spendenaufruf gestartet

    Zur Durchführung der Maßnahmen erhält die Puricelli’sche Stiftung als Bau-und Kostenträger Zuschüsse vom Bund, vom Land, vom BistumTrier und von der Stadt Rheinböllen. Auch die Kreissparkasse Rhein-Hunsrück und die Volksbank Rheinböllen haben uns Spenden für die Maßnahme zugesagt. Für die Stiftung verbleibt ein zu finanzierender Eigenanteil von 120.000 €. EinenTeil kanndie Stiftung ausangesparten Mittelnund früheren Spenden finanzieren. Auf unserenSpendenaufruf für die jetzt beginnendeRestaurierung erhielten wir bereits Spenden von 2.691 €. Allen bisherigen Spendern hierfür ein herzliches Dankeschön.

    Heute möchten wir die Bevölkerung und Unternehmenerneut aufrufen, für den Erhalt der Marienkapelle im Puricelli-Stift weiter zuspenden.Sie können damit dazu beitragen, dass dieses wertvolle kulturelle Erbe uns auch in Zukunft erfreut. Spenden an diePuricelli’sche Stiftung Rheinböllen sind steuerlich abzugsfähig, da die Stiftung als gemeinnützig vom Finanzamt anerkannt ist und entsprechende Spendenbescheinigung ausstellen darf. Wir haben bei der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück und der Volksbank Rheinböllen Spendenkontos eingerichtet:

    •  KreissparkasseRhein-Hunsrück, IBAN:DE125605179000164051 93, BIC: MALADE51SIM
    • VolksbankRheinböllen,IBAN:DE175606 2227 0000 1242 06,BIC GENODED1RBO

    Bitte geben Sie als Zahlungsempfänger an: Puricelli’sche Stiftung Rheinböllen. Damit wir Ihnen eine Spendenquittung zukommen lassen können, bittenwir auf der Überweisung auch Ihre Anschrift anzugeben.

    Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe
    Franz Josef Lauer (Puricellische Stiftung)

    weitere Informationen zur Marienkapelle im Puricelli-Stift Rheinböllen

     

  • Mit Jesus unterwegs

    In Zeiten von Corona ist die Natur eine gute Lehrmeisterin und so zieht es viele Menschen hinaus. Nach den guten Erfahrungen im vergangenen Jahr hatten Daria Thoi, Thomas Schneider und Wolfgang Jöst auch in diesem Jahr wieder eine ökumenische Wanderung rund um Rheinböllen geplant.

    18 Christen aus beiden Konfessionen trafen sich am Samstag, dem 26. Juni schon um 9 Uhr zu einem ökumenischen Weg mit geistlichen Impulsen. Auf den gut 10 Kilometern des Stadtrundweges waren sie vier Stunden unterwegs mit 9 Stationen aus dem Leben Jesu und lebendigen Impulsen und Anregungen für das eigene Leben. Gestartet wurde gemeinsam in der evangelischen Kirche mit der Frage „Wer sind meine Vorbilder?“ und der Jüngerberufung. Am Alten Friedhof folgte die Station mit der Sturmstillung und der Erinnerung an Situationen in denen der Glaube an Jesus Ruhe und Kraft gab. Nachdem wir mit Jesus und seinen Jüngern vorbei an Wiesen und Kornfeldern gezogen waren, hörten wir an einem Baum auf der Höhe über Dichtelbach mit wunderschönem Blick auf Rheinböllen die Botschaft „Sorget nicht!“ Es folgte ein Blick auf den Gegenverkehr des Lebens und die Geschichte von der Auferweckung eines jungen jüdischen Mannes am Jüdischen Friedhof. Dann schlängelte sich der Weg durch schattige Wälder am Wildpark vorbei, wo vom starken Glauben einer ausländischen Frau erzählt wurde. Weiter führte der Weg bis hinauf auf die Höhe vor Mörschbach, wo nach einer Pause mit selbstgebackenen Brötchen von Wilhelm Hoffmann, die Wende kam. Jesus spricht von seinem Weg ins Leiden und lädt uns ein, mit ihm zu gehen. So nahm jede und jeder der Teilnehmenden ein Stück Holz mit auf den Weg, weil Jesus uns auffordert unser Kreuz zu tragen. An der Birkenallee über Rheinböllen entdeckten wir oben im Baum den Zöllner Zachäus, dem die Sicht auf Jesus verbaut war und der dann überraschend zu seinem Gastgeber wird. Mit Zachäus verwandelt machten wir uns auf den Weg durch die Stadt zum Goethepark, wo wir aus den mitgebrachten Hölzern ein Kreuz legten und unsere Erfahrungen mit Tod und Sinnlosigkeit erinnerten. Das letzte Wegstück bis zur Katholischen Kirche war dann der Emmausweg von der Erfahrung der Trauer bis hin zur Begegnung mit dem Auferstandenen und einem gemeinsamen Teilen des Brotes. Im Pfarrgarten endete der Weg bei einer köstlichen Gulaschsuppe, die das Ehepaar Kasper uns bereitet hatte.

    Besonders schön war, dass wir draußen gemeinsam singen konnten und es immer einen oder eine Weggefährtin gab, mit der man seine Gedanken austauschen oder einfach erzählen konnte. So war Begegnung möglich, die alle bereichert hat.

    Wie sagte anfangs einer im Blick auf die andere Kirche: „Heut war ich bei der Konkurrenz!“ Aber Konkurrenz heißt eigentlich nicht gegeneinander sondern „zusammen laufen“ und, wie wir erfuhren auch zusammen essen. So wächst man zusammen.

    Wolfgang Jöst

     

  • Bundesfreiwilligendienst gestartet

    Rheinböllen – Seinen Bundesfreiwilligendienst gestartet hat Patrick Pira aus Rheinböllen. Neben seiner Haupteinsatzstelle in der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Bad Kreuznach unterstützt er auch die Jugendarbeit in der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen.

    Nach dem bestandenen Abitur in diesem Jahr an der bischöflichen Alfred-Delp-Schule in Hargesheim suchte der 19-jährige eine sinnvolle Arbeit um die Zeit bis zum Beginn seines Studiums der Informatik ab 01. Oktober zu überbrücken. Da nahm er das Angebot des Bundesfreiwilligendiensts dankbar an. Inzwischen hat er seine Arbeit aufgenommen und schon viele organisatorische Aufgaben übernehmen können: „Ich hätte nie gedacht, dass viele Aktionen wie zum Beispiel die Bolivienkleidersammlung im Vorlauf so aufwändig organisiert werden müssen. Ich arbeite da schon seit vielen Jahren als Ehrenamtlicher, aber da bekommt man das nicht so mit. Insofern ist es interessant mal einen Einblick hinter die Kulissen zu bekommen“, fasst Patrick Pira seine ersten Eindrücke zusammen. Mittlerweile hat er schon bei vielen meist virtuellen Terminen teilgenommen und verschiedenste Veranstaltungen unterstützt. Dabei ist seine Technikaffinität sehr von Nutzen, so bei den digitalen Angeboten der Heilig-Rock-Tage in Trier oder auch der Erstellung des Newsletters der Fachstelle in Bad Kreuznach. Aber er profitiert auch von seinen Erfahrungen als aktiver Jugendlicher in der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen. So ist er seit Jahren bei der Betreuung der Rheinböllner Messdiener, der Sternsingeraktion und Gruppenleiter bei den Pfadfindern der DPSG Rheinböllen. Als Firmkatechet stellte er sich bei der vergangen Firmung zur Verfügung: „Es wäre toll, wenn es wieder einen Jugendkreis geben würde, damit der Kontakt zu den Jugendlichen besonders nach der Firmung nicht verloren geht“, wünscht sich der 19-jährige.

    Gemeindereferentin Daria Thoi ist begeistert von der Mitarbeit Patrick Piras: „Ich bin froh, dass er mitarbeitet. Gerade er als Jugendlicher kann mir sehr viel Input geben, da er ja auch zur Zielgruppe der Jugendlichen gehört, mit welchen Aktionen und Angeboten man Jugendliche für  Kirche und Glauben begeistern kann. Deshalb empfinde ich seine Mitarbeit auch für mich als Bereicherung.“  Zu seinen Aufgaben zählt nicht nur die Unterstützung bei digitalen Angeboten, sondern sie erfordern auch handwerkliches Geschick. Wie das Streichen der Leinwand für den Open-Air-Kino-Abend der als Dankeschön Aktion für die Sternsinger organisiert werden soll.

    Hoffnungsvoll blickt Patrick Pira auf die Sommerferien und hofft, dass aufgrund niedriger Corona-Infektionszahlen die geplanten Freizeiten stattfinden können. So geht es mit der „Jungen-Nahe-Kirche“ nach Ausschwitz, aber auch Kinderfreizeiten vor Ort sind geplant in Simmern und Rheinböllen. Hier wirkt er in der Organisation mit: „ Für die Kinder und Jugendlichen ist es so wichtig, nach über einem Jahr mit wenig Kontaktmöglichkeiten, wieder zusammen zu kommen.“ So hofft er auch, dass Anfang September auch das jährlich stattfindende Jugendfestival in der Jugendkirche „Crossport to heaven“ auf dem Flughafen Hahn möglich ist. Hier wird er als Leiter für einen Workshop zur Verfügung stehen.

    Gemeindereferentin Daria Thoi hofft, dass sich auch in Zukunft Jugendliche für einen Dienst in der Kinder- und Jugendarbeit interessieren, sei es als Bundesfreiwilliger wie Patrick Pira oder im Rahmen eines Praktikums: „ Kinder und Jugendarbeit in der Kirche ist sehr vielfältig und bietet ein interessantes Aufgabenspektrum. Jeder kann sich mit seinen Stärken einbringen und vielleicht wird so auch das Interesse für einen kirchlichen Beruf geweckt.“

    Nähere Infos zum Bundesfreiwilligendienst oder zur Praktikumsmöglichkeit gibt es bei Gemeindereferentin Daria Thoi unter 06764/3020812 oder per E-Mail: daria.thoi(at)bgv-trier.de.

  • Kirmes in Rheinböllen fand doch statt

    Rheinböllen -  Traditionell feiern die Rheinböllner am Sonntag nach Fronleichnam ihre Kirmes. Doch auch in diesem Jahr konnte das Fest nicht wie gewohnt mit Festzelt, Fahrgeschäften und einem leckeren Schwenkbraten vom Grill stattfinden. Ein anderes Wort für Kirmes ist das Kirchweihfest, man feiert also den Geburtstag der Kirche.

    Die Kirche in Rheinböllen trägt den Namen des Heiligen Erasmus. Sein Gedenktag ist der 02. Juni. Und daher feiern die Rheinböllner ihr Kirchweihfest seit vielen Jahren am Sonntag nach Fronleichnam den Geburtstag ihrer Kirche. Was lag also näher als den Kirmesgottesdienst auf dem Kirchvorplatz vor der katholischen Erasmus-Kirche zu feiern? Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Jugendband Inspiration mitgestaltet und viele feierten mit. Im nächsten Jahr hoffen wir, dass wir wieder gewohnt Kirmes feiern können. Dann wird auch an diesem Tag wieder Gottesdienst gefeiert werden, hoffentlich dann auch wieder mit einer traditionellen Fronleichnamsprozession.

    Herzliche Einladung schon jetzt dazu.

  • Martina Plenz-Günster aus Rheinböllen

    Großes Engagement für Flüchtlinge

    Seit 2015 hilft Martina Plenz-Günster aus Rheinböllen geflüchteten Menschen, in Deutschland Fuß zu fassen. Sie füllt Formulare aus, organisiert und koordiniert.

  • Waldkapelle als Ort des Trostes und der Hoffnung

    Marienheiligtum wird besonders während der Corona-Pandemie oft besucht

    Kisselbach: In normalen Zeiten nehmen hunderte von Gläubigen an den traditionellen Lichterprozessionen in den Monaten Mai bis Oktober zur Waldkapelle Kisselbach teil. Da aber die Abstandsregelungen bei Prozessionen schwer eingehalten werden können, können diese besonderen Wallfahrten zum Marienheiligtum zurzeit nicht stattfinden. Jedoch sind Gottesdienste im Freien möglich. Am 01. Mai konnte die diesjährige „Wallfahrtssaison“ eröffnet werden. Weitere Gottesdienste sind am 13. Mai und 13. Juni jeweils um 18.00 Uhr geplant. Eine Andacht wird gestaltet am 11. Mai um 15.00 Uhr. Die Tage vor Christi Himmelfahrt sind in der katholischen Tradition Bitttage.

    Aber auch zwischendurch kommen viele Pilger, Wanderer und Gläubige vorbei. Dies bestätigt auch Lucia Schorn, die als Pfarrgemeinderatsvorsitzende zusammen mit ihrem Mann Lothar die Lichterprozessionen organisiert und auch für die Pflege der Waldkapelle verantwortlich ist: „Gerade während der Corona-Pandemie wurden besonders viele Opferkerzen an der Waldkapelle angezündet. Dies zeigt, dass die Menschen solche Orte brauchen in dieser trostlosen Zeit.“

    Dass die Lichterprozessionen in normalen Zeiten immer an einen 13. stattfinden, geht auf die Marienerscheinungen im portugiesischen Fatima zurück. Vom 13. Mai bis 13. Oktober 1917 erschien den drei Hirtenkinder Lúcia dos Santos und den Geschwistern Jacinta und Francisco Marto um ihnen drei Geheimnisse zu offenbaren. Diese werden als der zweite Weltkrieg, der Beginn der kommunistischen Herrschaft in Russland und das Papstattentat vom 13. Mai 1981 interpretiert. Seit diesen Erscheinungen wird Maria als die Königin des Friedens verehrt.

    So entstand aus kleinen Anfängen im Laufe der Jahre am Waldrand von Kisselbach eine Gnadenstätte, das Marienheiligtum der Waldkapelle. Am Ende des Zweiten Weltkrieges hat ein Soldat an einer Buche am Waldrand von Kisselbach ein kleines Marienbild angeheftet mit der Unterschrift: „Maria hat mir auf wundersame Weise geholfen.“ Er wollte mit diesen wenigen Worten seine Dankbarkeit, dass er überlebt hat, gegenüber Maria zum Ausdruck bringen.

    Seit dieser Zeit pilgerten Sonntag für Sonntag viele Gläubige von Kisselbach und der Umgebung zu dem Marienbild, um in den schweren Zeiten nach dem Kriege für die Gefallenen, Vermissten und deren Angehörige zu beten.

    Bei der Markusprozession 1946 wurde das Marienbild kirchlich gesegnet. Der damalige Pfarrer Gregor Csoti trug sich mit dem Gedanken, an dieser Stelle ein Marienheiligtum zu errichten.

    Am 08.12.1953, bei Beginn eines marianischen Jahres, teilte er seine Absicht der Kirchengemeinde mit. Der Erfolg war erstaunlich. Die Zivilgemeinde schenkte der Kirchengemeinde das Grundstück, die Gläubigen spendeten innerhalb von zwei Monaten den Betrag von über 5.000,00 DM. so konnte das Marienheiligtum am Feste Christi Himmelfahrt, am 27.05.1954 eingeweiht werden.

    Seit der Weihe des Heiligtums wird während des Sommers am 13. Des jeweiligen Monats eine Lichterprozession mit Predigt und Andacht an der Kapelle gehalten. Hunderte von Gläubigen aus der näheren und weiteren Umgebung nehmen daran teil. Auch hohe Würdenträger nahmen an den Lichterprozessionen teil, so der inzwischen verstorbene Trierer Bischof Dr. Hermann Josef Spital (1986), Kardinal Reinhard Marx (2004) und  Weihbischof Jörg Michael Peters (2014)

    Auch Bischof Stephan Ackermann 2017 und dessen Generalvikar Ulrich, Graf von Plettenberg 2018 haben an der Lichterprozession teilgenommen.

    So wurde aus dieser kleinen Kapelle ein bedeutender Wallfahrtsort. Kisselbach wird daher von vielen auch als das Lourdes des Hunsrücks bezeichnet. Die Verbindung zu dem französischen Wallfahrtsort zeigt sich besonders, dass in dem neugestalteten Altar in der Kirche St. Apollonia in Kisselbach ein Stein aus der weltberühmten Mariengrotte aus Lourdes eingemauert ist.

    Mehr zur Waldkapelle gibt es bei Lucia Schorn (Telefon: 06766/408) oder www.pfarreiengemeinschaft-rheinboellen.de.

  • Rayerschieder Kirche feiert Jubiläum

    Rayerschied Denkt man an schöne Kirchen im Hunsrück, so fällt vielen zunächst der altehrwürdige Hunsrückdom in Ravengiersburg, die Nunkirche in Sargenroth, die Stephanskirche in Simmern oder St. Michael in Kirchberg ein. Kaum jemand vermutet in dem kleinen Hunsrückdorf Rayerschied mit knapp 100 Einwohner einer der schönsten Gotteshäuser in der Region. Vor 125 Jahren wurde der Grundstein gelegt, am 16. Mai am Gedenktag des Heiligen Johannes von Nepomuk, die Rayerschieder Kirche trägt seinen Namen, wird dieses Jubiläum im kleinen Rahmen gefeiert.

    Dabei ist der 35 Meter hohe Kirchturm schon von weitem zu sehen, der das Ortsbild der kleinen Hunsrückgemeinde maßgeblich prägt. Der Kirchturm ist deshalb so hoch, damit er als Landmarke und Fingerzeig Gottes von den dazu gehörenden Dörfer Benzweiler, Pleizenhausen und Bergenhausen von vielen Punkten gesehen werden kann. Doch wie kam es dazu, dass in dem kleinen und beschaulichen Rayerschied solch ein schönes Gotteshaus gebaut wurde:

    Bereits früh finden sich in Rayerschied Zeichen des christlichen Glaubens. Rayerschied lag ursprünglich im Pfarrsprengel des Zisterzienserklosters Kumbd. Eine Kapelle bestand bereits 1361. Stifter waren die Ritter von Schöneberg auf Wesel. Nach der Reformation zerfiel diese Kapelle, wurde aber um 1620 wieder aufgebaut und mit der Pfarrei Schöneberg vereinigt (1706).

    1840 war die tiefe Lage des Fußbodens so feucht, dass der die Kirche umgebende Friedhof abgetragen werden musste. Als Pastor Franz Hobusch im Jahre 1859 nach Rayerschied kam, stand er daher vor einer denkbar schwierigen Aufgabe. Sowohl die Kirche als auch das Pfarrhaus befanden sich in einem schlechten baulichen Zustand.

    Pastor Hobusch baute im Jahre 1867 ein neues Pfarrhaus in Rayerschied. Im Jahre 1872 wurde bereits ein Neubau in Erwägung gezogen. Dieses Vorhaben kam jedoch nicht zur Ausführung, wegen des Kulturkampfes, aber auch weil die Katholiken von Kisselbach und der umliegenden Dörfer sich dagegen sträubten. Pastor Hobusch startete erneut einen Versuch im Jahre 1883 doch dieses Vorhaben scheiterte.

    Pastor Heinrich Seul kam im Jahre 1894 nach Rayerschied. Er baute dann, als die Katholiken von Kisselbach und Umgebung nun endlich ihre Mithilfe zugesagt hatten, im Jahre 1896 eine im neugotischen Stil erbaute Kirche. Architekt war Heinrich Wiethase, der auch verantwortlich war für den Bau der Pfarrkirche St. Erasmus und den Bau des Puricelli-Komplexes in Rheinböllen.

    Am Namenstag des hl. Johannes von Nepomuk am 16.05.1900 wurde die Kirche durch  Weihbischof Karl-Ernst Schrod aus Trier konsekriert.

    In den fünfziger Jahren wurde die Kirche erstmals renoviert. Glücklicherweise wurde seinerseits beim Anstrich Kalkfarbe verwendet, so dass die Restauratoren  in den Jahren 1992 - 1994 einen sogenannten Analoganstrich vornehmen konnten, der sich exakt an der ursprünglichen Malerei orientierte. Die Kirche gilt unter Kennern als einmalig, weil alles von der Kirchenbank bis zum Anstrich komplett und originalgetreu erhalten ist.

    Wiederhergestellt konnte dadurch auch wieder der imposante Chorbogen werden, der einem beim Betreten des Kirchenraumes sofort ins Auge springt.  An der Chorbogenspitze thront Gott-Vater, zur Rechten ist Gottes Sohn - Jesus Christus und zur linken Maria (Mutter Gottes) dargestellt. Darunter finden sich Engel mit ihren zwei wichtigsten Aufgaben, zum einen Gott zu loben, zum anderen den Menschen zu dienen und zu helfen. "Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken" (Matthäus 11,28)

    Dieses Bibelwort steht unter der Darstellung der Menschen, die auch sinnbildlich für die Menschen aus dem Ort stehen, die kein einfaches Leben hatten und hart auf dem Feld arbeiten mussten Man kann dieses Bibelwort auch so übersetzen: "Kommt her zu mir, die ihr müde seid und ermattet von der übermäßigen Last des Alltages. Aufatmen sollt ihr und frei sein."

    Wer mehr über die Bedeutung der Malereien und der einzelnen Altäre, Fenster und Figuren erfahren möchte, kann dies über einen Kirchenführer erfahren, der im letzten Jahr im ersten Lock down erstellt worden ist. Auf Anregung von Andrea Sehn-Henn und umgesetzt von Markus Koch, steht dieser Kirchenführer bis jetzt nur auf der Homepage zur Verfügung. Mit einen QR-Code kann man auf diesen Kirchenführer zurückgreifen und somit die Kirche auf eigene Faust besichtigen.

    Auch heute finden noch regelmäßig Gottesdienste in der Kirche in Rayerschied statt. Bekannt über die Pfarrgrenzen hinaus ist das regelmäßig stattfindende Abendlob mit Taizéelementen, dass aber zur Zeit wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt ist. Hierbei wird die Vorbereitungsgruppe um Pastor Thomas Schneider und den Aktiven aus Rayerschied und Rheinböllen, insbesondere durch den Singkreis Simmern unter der Leitung von Andrea Jansen unterstützt.

    Aber auch darüber hinaus kümmern sich Ehrenamtliche mit viel Liebe um ihre Kirche, gestalten Wortgottesdiensten und Andachten, sogar erwachsene Messdiener gibt es in Rayerschied.  So zeigt sich die Rayerschieder Gemeinde als lebendige und frohmachende Glaubensgemeinschaft gemäß dem Wort aus dem 1. Petrusbrief: "Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen."

    Mehr Informationen zu der Rayerschieder Kirche St. Johannes Nepomuk gibt es hier

  • „Sondierungsphase“ als nächster Schritt in der Umsetzung der Synode

    In unserem Bistum stehen die nächsten Schritte der Synodenumsetzung an.

    Bischof Stephan Ackermann lädt die Gremien und die Verantwortlichen in Dekanaten, Pfarreiengemeinschaften und Pfarreien zu einer so genannten Sondierungsphase ein.

    Diese Phase ist Teil der Veränderung und Neuorientierung in unserem Bistum, die durch die Synode angestoßen sind.

    In den kommenden vier Jahren sollen sich die jetzigen Pfarreien zu neuen Pfarreien zusammenschließen. Dabei sind Fusionen auf der Ebene der jetzigen Pfarreiengemeinschaften angestrebt, allerdings sind andere Zusammenschlüsse nicht ausgeschlossen.

    Außerdem werden so genannte „Pastorale Räume“ gebildet, die in ihrem Zuschnitt den ursprünglich geplanten „Pfarreien der Zukunft“ entsprechen. Diese Pastoralen Räume werden die Pfarreien dabei unterstützen, die Vision der Synode von einer diakonischen und missionarischen Kirche umzusetzen und für verbindliche Entwicklung sorgen.

    Der „Pastorale Raum Simmern“ wird die Pfarreien des jetzigen Dekanates Simmern-Kastellaun sowie die beiden Pfarrgemeinden Mörsdorf und Zilshausen-Petershäuserhof umfassen.

    Um zu ergründen, was es vor Ort für die geplanten Neugründungen von Pfarreien braucht, wurde für den Pastoralen Raum Simmern eine „Steuerungsgruppe“ eingerichtet, in der dreizehn ehren- und hauptamtlich engagierte Menschen aus Pfarreien/-gemeinschaften, Dekanat und Einrichtungen mitarbeiten. Die Leitung dieser Steuerungsgruppe liegt bei drei „Lokalen Beauftragten“ [Birgit Bai/Simmern, Günther Greb/Dekanat, Anna Schmitz/Laubach] sowie zwei „Diözesanen Beauftragten“ [Felix von Yrsch/Rendantur Kirchberg, Pfr. Matthias Veit/Pfarrverwalter Pfarreiengemeinschaft Wittlich]. Mitglieder der Steuerungsgruppe aus unserer Pfarreiengemeinschaft sind Heinz Haunert (Pleizenhausen) und Markus Koch (Rayerschied)

    Die Steuerungsgruppe wird die Situation „vor Ort“ detailliert betrachten und hört dazu Menschen aus den ehrenamtlichen Räten und Gremien, Einrichtungen und Verbänden. Fragen dabei sind beispielsweise, wie sich die personelle Situation gestaltet oder wie groß innerhalb einer Pfarreiengemeinschaft die Bereitschaft zum Zusammenschluss mit anderen Kirchengemeinden ist.

    Am Ende der Sondierungsphase übergeben die Sondierungsbeauftragten der Bistumsleitung eine Übersicht über den zeitlichen Rahmen, der dem Fusionsprozess einer jeweiligen Pfarreiengemeinschaft eingeräumt werden sollte, und beschreiben den Klärungs- und Begleitungsbedarf, den es auf dem Weg noch gibt. 

    Ein erstes digitales Treffen der Steuerungsgruppe für den Pastoralen Raum Simmern hat am 22. März 2021 stattgefunden, das nächste ist für den 27. April 2021 geplant.

    Erste Begegnungen mit Pfarreienräten und Verbandsvertretungen sollen, wenn möglich, ab Mai  stattfinden (wg. dieser Termine wird Dekanatsreferent Günther Greb die (stellv.) Vorsitzenden und die leitenden Pfarrer anschreiben]. Anschließend können die Treffen mit anderen Räten, Gruppierungen oder Einrichtungen stattfinden.

     

  • Osterpost 2021 für Erwachsene und Senioren

    Die Frohe Botschaft wollen wir mit Ihnen teilen und weitergeben, in einer Rolle gefüllt mit Osterbotschaften, zusammengestellt von Gemeindemitgliedern der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen.

    Es sind hoffnungsvolle Texte und Gedichten, die aufatmen lassen und Vertrauen schenken, die an Senioren über 75 Jahre in der Pfarreiengemeinschaft verteilt werden.

    Sie finden weitere Exemplare in den Kirchen und erhalten sie auf Anfrage im Pfarrbüro. Nehmen sie sich gerne etwas Zeit, eine Ruhepause um mit leeren Händen und diesen Texten vor Gott zu kommen, um sich von seinem guten Geist, seinen guten Worten und der Osterfreude beschenken und füllen zu lassen.

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein Frohes Osterfest

    Das Gemeindeteam der Osterpostaktion

  • Weltgebetstag 2021

    Weltgebetstag in Rheinböllen, vieles anders aber dennoch möglich

    In diesem Jahr war alles anders und doch gingen weder Vanuatu noch der Weltgebetstag unter. Zu danken war das dem großen Engagement von vielen Frauen in den Gemeinden und Frauenhilfen. Bei einem digitalen Vorbereitungstreffen Ende Januar und im Februar habe katholische und evangelische Frauen aus Rheinböllen, den Weltgebetstag vorbereitet um in unserer Gemeinde den Weltgebetstag erlebbar zu machen.

    Zahlreiche Frauen brachten Weltgebetstagstüten mit Ordnung, Bändchen, Samentüten, Postkarte und dem Hinweis den Gottesdienst am 5.3. auf Bibel-TV zu schauen, zu denen nachhause, die sonst immer gerne zum Gottesdienst kamen. Viele freuten sich darüber, dass an sie gedacht wurde und so diese Gemeinschaft auch in schwierigen Zeiten erfahrbar war.

    In 15 Gemeinden wurde der Weltgebetstagsgottesdienst in unserem Kirchenkreis und Dekanat, unter den vorgegebenen Bedingungen, gefeiert und der Gottesdienst mit Bildern zu Vanuatu bereichert.  Auf der Seite: https://www.youtube.com/watch?v=qSsd0R-CF7g finden sie eine Animation zum Titelbild.

    In nahezu allen Gemeinden wurden und werden Kollekten gesammelt.  Dies ist besonders wichtig, damit die laufenden und zugesagten Frauenprojekte in aller Welt auch weiter finanziert werden können.  z.B.  ein Projekt in Vanuatu, bei dem junge Frauen gestärkt und geschult werden zusammen mit den Dorfältesten dafür zu sorgen, dass die Gewalt gegenüber Frauen geächtet wird und die Rechte der Frauen gestärkt werden.  In Vanuatu hat jede zweite Frau Erfahrungen mit häuslicher Gewalt.

    Die Weltgebetstagsarbeit ist fundamental wichtig und stützt Glauben und Alltag von vielen Frauen in aller Welt.

    Sehr erfreulich sind zwei Informationen im Rückblick:  Die Spendenbereitschaft für den WGT war und ist hier im Kirchenkreis und Dekanat erfreulich hoch.

    Im Weltgebetstag-Gottesdienst in Rheinböllen wurde ein Spendenbetrag von 570,00 Euro gesammelt. Das Sammelergebnis beträgt 200,00 Euro mehr als im Vorjahr.

    Und eine zweite tolle Rückmeldung:  Bei Bibel-TV war der Weltgebetstagsgottesdienst bislang die Sendung mit der höchsten Einschaltquote in diesem Jahr, so dass gute Hoffnung besteht diese Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzuführen.

    Herzliche Dank an alle Mitwirkenden, die den Weltgebetstag möglich gemacht haben.

    Susanne Reuter und Daria Thoi

  • Gottesdienste in der Corona-Pandemie

    Für die öffentliche Feier der Gottesdienste gelten Vorgaben. Diese ändern sich immer wieder. Hier sind die Vorgaben von 24. April 2022:

    •  Das Abstandsgebot entfällt, damit auch die Begrenzung der Teilnehmerzahlen und die Anmeldepflicht.
    • Die Entscheidung über das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske) oder einer Maske des Standards KN95/N95 oder FFP2 bei Gottesdiensten wird in die Verantwortung der einzelnen mitfeiernden Personen selbst gelegt.
    • Die Möglichkeit die Hände beim Betreten der Kirche zu desinfizieren ist weiterhin gegeben!
    • Offene Weihwasserbecken an den Eingängen der Kirche werden wieder mit Weihwasser gefüllt.
    • Die Kollekte ist wieder in der vor der Pandemie üblichen Form möglich.
    • Gemeindegesang ist erlaubt. 
    • Die Heizung darf wieder benutzt werden. Allerdings entstehen den Kirchengemeinden dadurch auch hohe Kosten, für die vor Ort aufzukommen ist. Zuwendungen des Bistums gibt es hierfür nicht!
    • Da der Kommunionspender nach jeder Mundkommunion unbedingt die Hände desinfizieren muss, ist diese Form der Spendung weiterhin in Gemeindegottesdiensten nicht durchführbar.
    • Bei Begräbnissen kann am Grab und in der Friedhofshalle bei Sarg/Urne zur Verwendung durch alle Mitfeiernden bereitgestellt werden.

    .... ein Dankeschön an alle, die in dieser „Corona-Zeit“ dazu beitragen und mithelfen, dass unter all den genannten Umständen trotzdem Gottesdienst gefeiert werden kann!